Erprobungsstufe

Die Erprobungsstufe stellt eine pädagogische Einheit aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 dar. Sie dient der besonderen Beobachtung, Förderung und Beratung im Hinblick auf die im Hinblick auf die soziale, fachliche und persönliche Entwicklung.

Die Erprobungsstufe am Stiftischen Gymnasium umfasst drei zentrale Aspekte:

1) unterrichtliche Arbeit

2) soziale Integration

3) konstruktive Zusammenarbeit

 

Grundsätzlich haben vier Eingangsklassen, davon eine Lateinklasse und drei Englischklassen, die in ihrer Zusammensetzung bis zum Ende der Sekundarstufe I bestehen bleiben. Begleitet werden die Klassen von einem Team bestehend aus Klassenlehrer/in und Ko-Klassenlehrer/in, die als Ansprechpartner dienen – unterstützt durch Mentorinnen und Mentoren höherer Jahrgangsstufen.

Koordinatorin

Frau Bündgens

Französisch, Spanisch, Deutsch

Wahl der Fremdsprache: Englisch oder Latein?

Ankommen – Übergang von der Grundschule

Uns ist es wichtig, dass die unterrichtliche Arbeit an den Kenntnis- und Erfahrungsstand der Kinder aus der Grundschule anknüpft, um den Übergang an die weiterführende Schule zu erleichtern und die unterschiedlichen Wissensstände klassenübergreifend zusammenzuführen.

Daher ist das unterrichtliche Arbeiten maßgeblich geprägt durch:

  • methodische Vielfalt
  • Schüler- und Handlungsorientierung
  • Formen des projektorientierten Arbeitens
  • Elemente freier Arbeit

 

Individuelle Förderung

Die individuelle Förderung des einzelnen Kindes wird bei uns großgeschrieben. Dazu gibt es an unserer Schule zahlreiche unterrichtliche und außerunterrichtliche Angebote, die sich in die Bereiche Fördern und Fordern ungterteilen lassen

Fördern

Rechtschreibförderung

In der Klasse 5 erhalten alle Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche 5. Stunde im Fach Deutsch. Diese Schulstunde dient der individuellen Diagnose und Förderung im Bereich der Rechtschreibung. Dazu kooperieren wir mit dem Lernserver der Universität Münster. Mehr Informationen zur Rechtschreibförderung.

Lernstrategien

Im 1. Halbjahr der Klasse 5 ist das Fach Lerntstrategien (“Lernen lernen”) fest im Stundenplan verankert. Hier erhalten die Kinder wertvolle Anregungen, um ihr eigenes Lernen zu organsieren, mit Erfolgen und Misserfolgen umzugehen sowie ihr Zeitmanagement bei der Vorbereitungen von Prüfungen und Klassenarbeiten zu verbessern. 

Digitales Lernen

In der Klasse 5 erhalten alle Schülerinnen und Schüler eine Stunde Digitales Lernen, um sie schon frühzeitig auf die Veränderungen der digitalisierten Welt vorzubereiten und sie fit im Umgang mit digitalen Medien zu machen.

Schülercoaching

Seit seit dem Jahr 2009 ist das Schülercoaching ein zentarler Bestandteil des individuellen außerunterrichtlichen Lernens. Im Rahmen der Individualisierung von Schule und Unterricht bietet das Stiftische Gymnasium an, ein erprobtes und bewährtes Konzept in Anpassung an die schuleigenen Zielsetzungen zu belegen: die Hilfe für Schüler durch Schüler. Mehr Informationen zum Schülercoaching.

Lernberatung

In Abgrenzung zum Schülercoaching werden durch die Lernberatung individuelle und fächerübergreifende Lernschwierigkeiten durch Lehrkräfte in den Blick genommen. Mehr Informationen zur Lernberatung.

Fordern

Musik Plus

Seit dem Schuljahr 2010/11 gibt es das Angebot „Musik Plus“ als eine institutionalisierte Zusatzförderung für musikinteressierte Schülerinnen und Schülern. Mehr Informationen zu Musik Plus.

Arbeitsgemeinschaften

Unsere Schule bietet ein breites Angebot an unterschiedlichen Arbeitsgemeinschaften für alle Jahrgangsstufen. Neben dem Fachunterricht bilden die Arbeitsgemeinschaften einen wichtigen Bestandteil des Schullebens zur Entfaltung einer ganzheitlichen Lehr- und Lernkultur. Mehr Informationen zu den Arbeitsgemeinschaften.

Wettkämpfe und Wettbewerbe

Das Stiftische Gymnasium nimmt sehr rege an verschiedenen Wettbewerben und Wettkämpfen teil. Diese sind ein sehr gute Gelegenheit, den persönlichen Interessen und Begabungen gerecht zu werden. Eine Übersicht finden Sie im Bereich Schulleben. 

Begabtenförderung

Das Stiftische Gymnasium begreift auch die Förderung von hochbegabten Schülerinnen und Schülern als selbstverständlich, wobei Schülerinnen und Schülern mit Teilhochbegabungen eingeschlossen sind. Mehr Informationen zur der Begabtenförderung.

Vom ICH zum WIR – soziale Integration

Auf die soziale Integration der neuen Sextaner legen wir besonders Wert. Die Integration fördern wir durch folgende Bausteine:

  • Kennenlern-Nachmittag
  • STIFTIKUS-Mappe
  • individuell gestaltete 1. Schulwoche
  • Team aus Klassenlehrer/in und Co-Klassenlehrer/in unterstützt durch Mentoren höherer Klassen
  • Soziales Lernen durch LIONS QUEST-Module „Erwachsen werden“
  • Wandertage
  • Klassenfeste
  • dreitägige Klassenfahrt in der Jahrgangsstufe 6
  • reichhaltiges AG-Angebot im Nachmittagsbereich
  • Hausaufgaben- und Übermittagsbetreuung durch qualifzierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe
  • Streitschlichtung

WIR-Tage

Gleich zu Beginn des Schuljahres geben wir den Fünftklässlern die Möglichkeit, sich auch außerhalb des Unterrichts und vom Schulalltag losgelöst kennenzulernen. Gemeinsam mit der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer und der Schulsozialpädagogin der Stadt Düren, Frau Schunck, arbeiten die Kinder daran, Kooperations- und Kommunikationsebenen zu finden, die ihre Konfliktfähigkeit verbessern. Durch erlebnispädagogische Übungen lernen die Fünftklässler als Team Aufgaben zu lösen, Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren, Frustration auszuhalten und Verantwortung für andere zu übernehmen.

Anschließende Reflexionseinheiten fördern die Auseinandersetzung mit Gefühlen und die Fähigkeit zur Selbstreflexion. Das Gefühl, gemeinsam etwas erreicht zu haben, schafft Vertrauen und Selbstbewusstsein. Der Wir-Tag kann für die Kinder den Beziehungsaufbau zu anderen und die Rollenfindung in der Gruppe erleichtern. Durch die Teilnahme des Klassenlehrers können Inhalte und Ergebnisse im späteren Unterrichtsalltag vertieft und eingesetzt werden.

Konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten

Zum Wohle der Kinder sind eine konstruktive Zusammenarbeit sowie ein offener und vertrauensvoller Austausch zwischen allen Beteiligten elementar. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus ist darauf ausgerichtet, der individuellen Begabung des Kindes gerecht zu werden, die persönliche Entwicklung bestmöglich zu fördern, individuelle Lernfortschritte zu erzielen sowie die Motivation und Freude am Lernen wachzuhalten.

Der regelmäßige Austausch zwischen Schule und Elternhaus ist uns daher ein wichtiges Anliegen. Dazu finden halbjährlich Elternsprechtagen statt und es werden individuelle Sprechstunden der Lehrkräfte, der Schulsozialarbeiterin sowie des Teams der Lernberatung angeboten.