Auf den Spuren des Wiederaufbau Dürens nach dem Zweiten Weltkrieg im Stadtmuseum

8.03.2026 | Aktuelles, Allgemein, Exkursionen, Geschichte

Am 11. Februar 2026 besuchte unsere Klasse 10d mit etwa 25 Schülerinnen und Schülern sowie Geschichtslehrer Marcel Klemm das Stadtmuseum Düren. Die Führung von Andrea Effing dauerte etwas über eine Stunde. Im Mittelpunkt stand Düren während der NS-Zeit und insbesondere die Zeit danach: Zu Beginn der Führung standen wir vor einem großen Modell, das Düren im Jahr 1634 zeigte. Es war beeindruckend zu sehen, welche Teile der Stadt bis heute erhalten geblieben sind und wie Düren damals aussah.


Besonders beeindruckend war es zu sehen, wie schön die Stadt vor den Bombenangriffen am 16. November 1944 gewesen ist, vor allem im Vergleich zum heutigen Stadtbild. Interessant war auch zu erfahren, dass Düren vor dem Krieg bezogen auf die Einwohnerzahl die Stadt mit den meisten Millionären im Deutschen Reich war und dass das heutige Stadtbild nach dem Krieg bewusst auf Praktikabilität und Kosteneffizienz ausgelegt wurde. Frauen und Kinder spielten eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau, wie vor allem der vom Stadtmuseum Düren selbst produzierte Film zum Thema „Entschuttung Dürens“ zeigte.

Als Klasse überreichten wir Andrea Effing am Ende der Führung ein kleines Geschenk und machten vor dem Museum, neben den sogenannten Loren (Schuttwaggons), ein Klassenfoto. Das Museum wirkte etwas altmodisch, was aber gut zum Thema passte, und der Besuch hat definitiv dazu beigetragen, die Geschichte Dürens besser zu verstehen. Alles in allem war es ein lehrreiches und interessantes Erlebnis.

Text: Marcel Tönnes, 10d
Fotos: Marcel Klemm

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