Jüdische Schülerinnen und Schüler am Stiftischen Gymnasium Düren

27.08.2021 | Aktuelles, Allgemein, Projekte, Veranstaltungen

Ausstellung am Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2021

Jüdisches Leben in Deutschland kann im Jahr 2021 auf eine 1700-jährige Geschichte zurückblicken. Ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin von 321 erwähnt die Kölner jüdische Gemeinde. Es gilt als ältester Beleg jüdischen Lebens in Europa nördlich der Alpen. Im Rahmen eines bundesweiten Themenjahres finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die unterschiedlichste Aspekte der deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur bis in die Gegenwart beleuchten.

Am Stiftischen Gymnasium Düren wird am Sonntag, dem 5. September 2021, im Foyer der Aula eine Ausstellung gezeigt, die exemplarisch einige der jüdischen Schüler vorstellt, die das „Stift“ im 19. und 20. Jahrhundert besuchten. Im Spannungsfeld von Integration und Ausgrenzung werden einzelne Lebensläufe skizzenhaft dokumentiert. Zudem wird über ein gemeinsames Projekt von Schülerinnen und Schülern des Stiftischen Gymnasiums und jenen aus Nesher (Israel) informiert, die sich während des Lockdowns im Frühjahr 2021 mehrfach bei virtuellen Treffen begegnet sind, so u. a. am internationalen Holocaust-Gedenktag bei einem Gespräch mit der Zeitzeugin Elite Olshtain über ihre Erfahrungen als Verfolgte in der NS-Zeit.

Um 14.00 Uhr wird die Ausstellung mit einer musikalischen Darbietung in der Aula eröffnet, bei der die Sopranistin Maria Mysachenko von Markus Mönkediek am Klavier begleitet wird. Im Anschluss und dann wieder um 16.00 Uhr werden Dr. Achim Jaeger und Dr. Thomas Rubel kurz in die Ausstellung einführen. Geöffnet ist die Ausstellung bis 19.00 Uhr. Es gelten die Bestimmungen der aktuellen Coronaschutzverordnung.

Hingewiesen sei auf ein weiteres Angebot an diesem Tag: Von 11.00 bis 12.30 Uhr bietet Ludger Dowe einen Rundgang über den jüdischen Friedhof an. Treffpunkt ist am Eingang an der Danziger Straße.

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