Am Dienstag, dem 10.03.26, unternahm der Kurs Ökologie der Jahrgangsstufe 9 eine Exkursion zur Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ auf der Burg Vogelsang (Schleiden). Begleitet wurde der Tagesausflug von Herrn Bünten, welcher für die Leitung des Kurses verantwortlich ist. Nachdem wir uns in den letzten Wochen theoretisch mit den Hintergründen des Nationalparks Eifel, seiner Waldgeschichte und seiner Lage beschäftigt hatten, ging es nun an die Vertiefung des vorher Gelernten.










Seit Wochen waren wir schon angemeldet und fieberten der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ entgegen. Nach einer einstündigen Busfahrt mit unserem Mietbus erreichte unsere Kursgruppe von 19 Schülerinnen und Schülern und Herrn Bünten die Burg Vogelsang.
Eine erste Einführung fand durch Herrn Bünten statt, welcher uns zum Panoramablick über Urftsee und Kermeter führte. Dort folgte eine kleine Wiederholung des bisher Gelernten aus dem Unterricht. Ein kurzer Überblick über die historische Vergangenheit der Burg Vogelsang traf bei uns allen auf großes Interesse. Aber nicht die Geschichte stand im Vordergrund des heutigen Tages, sondern unser Hauptaugenmerk richtete sich auf die Natur im Nationalpark.
Unsere Führung innerhalb der Räumlichkeiten wurde durch den langjährigen Nationalpark-Ranger Klaus L. geleitet. Nach kurzem Kennenlernen wurde unser Kurs von ihm sehr geduldig durch die Ausstellungsräume geführt. Hier lernten wir nun umfangreiche Seiten des Nationalparks Eifel und die seiner Bewohner hervorragend aufbereitet kennen.










Zunächst wurde uns die Baumwelt des Nationalparks mit ihren vielen kleinen Bewohnern, darunter Insekten, Nachtfalter und Spechte, nähergebracht. Sehr anschaulich waren die echte Buche und die vielen Bilder der Tiere, die im Raum ausgestellt waren. Darauf folgte eine Einführung in die vielen Wasserbewohner des Nationalparks. Dies wurde durch zahlreiche Präparate anschaulich dargestellt.
Unser Interesse galt allerdings vor allem dem Biber, welcher ebenfalls mehrfach ausgestellt war. Das originale Schädelmodel mit Nagezähnen sowie das dichte Biberfell unterstützte die Ausführungen des Rangers, über Lebensweise und besondere Eigenschaften, ausgezeichnet.
Im nächsten Raum erwarteten uns beeindruckende, lebensgroße Präparate, etwa vom Wolf, Rothirsch und der Waldmaus, deren Lebensweise im Nationalpark fortlaufend erläutert wurde. Dies wurde durch zahlreiche Projektionen über das Leben während der unterschiedlichen Jahreszeiten anschaulich dargestellt.















Ebenso wurde uns die Wichtigkeit der entsprechenden Balance im Nationalpark nahegelegt, indem wir mit einem Spiel die Balance der Natur nachstellen sollten. Zum Schluss wurden wir noch über die Wichtigkeit der Nationalparks auf der ganzen Welt informiert und inwiefern diese der Artenerhaltung dienen.
Unser Ranger verabschiedete sich von uns und bedankte sich für den regen Austausch. Wir machten uns nach diesem erfolgreichen Tag wieder auf die Heimreise nach Düren. Unsere Fahrt in die Wildnis(t)räume wurde von der NRW-Stiftung finanziell großzügig unterstutzt. Herzlichen Dank!
Text: Noa Helbig (9e) und Kathrin Herzog (9d)
Fotos: Günter Bünten