Mitten im Hürtgenwald allein gelassen: 30 Kinder und zwei Erwachsene – werden sie die Nacht überleben? Oder kommt es doch anders? Zwischen Werwölfen, Sabotage und Gewürzgurken müssen sie einen Weg finden. Das ist der Wandertag der 7d.








Voller Vorfreude kamen am 30. Juni alle Schülerinnen und Schüler am Zeltplatz Finkenheide an. Jede Gruppe baute ihren Unterschlupf auf. Welches Zelt sich am besten eignet, sollte sich noch herausstellen. Voller Neugier erkundeten die meisten Kinder den Zeltplatz, doch manche anderen ruhten sich schon in ihrem Iglu oder Tippi aus. In einem spannenden Fußballspiel duellierten sich die Jungen und Mädchen, als plötzlich eine mysteriöse Gestalt, die einer riesigen Gewürzgurke sehr ähnelte, auftauchte. Wie es sich herausstellte, war die scheinbar große Essiggurke nur ein ganz harmloser Klassenkamerad, der sich in seinem grünen Schlafsack verirrte und zum Spielfeld rollte. Das nervenaufreibende Spiel um das runde Leder ging am frühen Abend zu Ende.
Alle professionellen und unprofessionellen Spieler freuten sich mit großem Hunger auf die leckere, pünktlich gelieferte Pizza, die uns erwartete. Etwas später zündeten die Lehrer ein kleines, gemütliches Feuer an, um die Werwölfe fern zu halten und unsere Marshmallows vor Unheil zu bewahren. Nachdem wir unsere leckeren übrigen S’mores aufgegessen hatten, gingen wir zurück zu den Zelten und mussten eine gigantische Sabotage feststellen. Sehr viele Heringe waren auf mysteriöse Weise aus dem Boden gezogen. Wilde Gerüchte kursieren immer noch in der Klassengemeinschaft, doch wer der Täter war, ist bis heute ungeklärt …








Der Abend neigte sich langsam dem Ende zu, und einige spielten noch Werwolf und andere Verstecken. Frau Stolzenberg hatte noch die lustige Idee, zu Musik um das Feuer zu tanzen. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Gegen 1 Uhr nachts schickten die Lehrer uns in unsere Zelte, doch man konnte noch bis ungefähr 3 Uhr nachts Gekicher, Gequatsche und Geschnarche hören. Nach der kurzen Nacht wachten die Schüler und Schülerinnen ab 5 Uhr auf, und die Langschläfer gegen 8 Uhr.
Sobald alle aufgewacht waren, frühstückten wir gemeinsam – die Lehrer hatten Brötchen und Croissants für alle besorgt. Nachdem jeder sich das Frühstück schmecken gelassen hatte, startete die gemeinsame Aufräumaktion und die Zelte wurden abgebaut. Alle Kinder wurden nacheinander abgeholt. Einer Umfrage zufolge fanden die meisten das Fußballspiel am besten. Alles in allem war es ein wunderschöner Wandertag. Wir danken unseren großartigen Lehrern Frau Stolzenberg und Herr Lochner für diesen schönen und lustigen Wandertag.
Text: Emilia, Luisa, Elisabeth, Maya, Greta K.
Fotos: Stb, Lnr