Kunst

Portrait

„Jeder freie Mensch ist kreativ. Da Kreativität einen Künstler ausmacht, folgt: nur wer Künstler ist, ist Mensch. Jeder Mensch ist ein Künstler.“

– Joseph Beuys –

Das besondere Lern- und Erfahrungsfeld des Faches ist die visuelle Kultur. Im Zentrum des Faches Kunst, stehen daher die Wahrnehmung, Gestaltung und Reflexion bezogen auf die künstlerisch-ästhetische Diversität von Kultur und Lebenswirklichkeit.

Der Unterricht thematisiert hierzu Geschichte und Struktur unserer Gesellschaft, ihre grundlegenden Werte und Normen, sowie ihre sozialen, ökonomischen und ökologischen Probleme. Die Unterrichtseinheiten vermitteln zudem Einblicke in politische Entscheidungsprozesse und leiten dazu an, Entscheidungs- und Einflussmöglichkeiten (produktiv) wahrzunehmen (vgl. KLP). Gewohnte Denk- und Handlungsweisen werden aufgebrochen, Wege zu einer eigenen Position und zu einer selbstbestimmten Gestaltung der Lebensumwelt werden eröffnet.

Aufgaben & Ziele

Die zentrale Aufgabe des Faches Kunst ist es, das Wahrnehmung- und Ausdrucksvermögen der Schülerinnen und Schüler anzuregen, zu entwickeln, zu erweitern und ästhetisches Handeln auszubilden.

Indem Schülerinnen und Schüler lernen, Bilder kontextbezogen zu deuten und zu gestalten entwickeln sie Bildkompetenz, welche notwendig ist, um sich in einer medial geprägten Wirklichkeit aktiv zurechtzufinden.

In der Oberstufe soll der Kunstunterricht neben der wissenschaftspropädeutischen Ausbildung, Hilfen zur persönlichen Entfaltung in sozialer Verantwortlichkeit geben (vgl. KLP).

Aktuelles

Schülerinnen gestalten Schulprogramm auf Leinwänden

Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b haben im Kunstunterricht bei Frau Warner-Magiera das im vergangenen Jahr verabschiedete Schulprogramm auf Leinwänden gestaltet. Einen Kurzfilm dazu finden Sie hier. Technik:  Acryl auf Leinwand – abstrahierend Schülerinnen und...

Kunst im Stil des Konzeptkünstlers Arne Quinze

Schüler der Klasse 9d haben sich mit großer Begeisterung der Unterrichtseinheit „Holzkonstruktion im Stil von Arne Quinze“ gewidmet. Das Baumaterial Holz ist im Kunstunterricht relativ selten, kam aber dem Empfinden der Schüler, mit der Möglichkeit hier eigene...

Klasse 5 6 7 8 9
Stunden 2 2 1 1 1
Klasse 5 6 7 8 9 10
Stunden 1 2 2 1 1 1

Das Fach an unserer Schule

Das Stiftische Gymnasium ist derzeit mit Kunsterziehern personell so ausgestattet, dass die Stundentafel im Fach Kunst in der Sekundarstufe I zum Teil auch fachfremd unterrichtet werden muss. Die Unterrichtseinheiten werden in der Sek. I ausschließlich in Doppelstunden gehalten. In der Sek. II wird zudem wöchentlich eine Einzelstunde erteilt.

Spiralcurriculum

Der spiralcurricularen Aufbau unseres Schulcurriculums sorgt dafür, dass alle Kompetenzen des Kernlehrplans (Wahrnehmen, Imaginieren, bildnerisch Gestalten und Kommunizieren, Beurteilen, Bewerten und Verantworten) über die einzelnen Jahrgangsstufen hinweg sukzessive und somit nachhaltig erworben, aktualisiert, ausdifferenziert und gefestigt werden können.

Die Unterrichtseinheiten sind daher so angelegt, dass sich die Kompetenzbereiche Produktion und Rezeption stets aufeinander beziehen und miteinander vernetzt sind und den Reflexionsanspruch integrieren.

Individuelle Förderung

Bei allen Planungen und Entscheidungen soll besonders der individuellen Förderung und Forderung der Schülerinnen und Schüler Rechnung getragen werden, indem z.B. Unterrichtsmaterial mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad bereitgehalten wird oder begabte Schüler durch Zusatzaufgaben in ihrem Kompetenzerwerb weiter gefördert werden.

Individuelle Beratungsgespräche während der produktionsorientierten Arbeitsphasen ergänzen die Methoden zur individuellen Förderung.

Lernweg

Arbeitshefte, in denen fortwährend die Problemstellungen, Fragen, Hausaufgaben, Zwischenstände und Endergebnisse dokumentiert und evaluiert werden können, halten die wertvollen Arbeitsschritte fest. Misserfolge und vermeintliche falsche Ergebnisse, sind als produktive Zwischenstände auf dem Lernweg der Schülerinnen und Schüler zu verstehen und sollen im Sinne einer Lernprogression reflektiert werden.

Die Lehrkraft hat dabei eher eine beobachtende, hinweisende und beratende Funktion. Zwischenergebnisse sowie unerwartete Lösungen sollen auch verbunden mit angemessener Wertschätzung Gegenstand von Zwischen- und Nachbesprechungen sein

 

Kommunikation

Im Unterricht wird stets besonderer Wert auf eine kommunikative Durchdringung und Erkenntnisgewinnung in Partner-, Gruppen- oder Klassenverbandsarbeit gelegt, was stets der Problemfindung und Problembeschreibung, der Entwicklung und Diskussion der Lösungsansätze und der Bewertung der Ergebnisse dient.

Die fachspezifische sprachliche Darstellung von Bildzusammenhängen und Gestaltungsprozessen wird in allen Gesprächssituationen des Kunstunterrichts sowie durch ergänzende Verschriftlichungen verstärkt gefordert und gefördert, wodurch eine fundierte Sprachkompetenz ein fachspezifisches Vokabular erworben wird.

Gleichberechtigt zur Versprachlichung, schulen praktisch-rezeptive Methoden (z.B. in Form eines Percepts) die Möglichkeiten des Zugangs zu Bildern und bildnerischen Problemstellungen. Sinnliche Erfahrung und begriffliches Denken verhalten sich in diesen Zusammenhängen komplementär zueinander und fördern sich wechselseitig (vgl. KLP).

Gestaltungspraktische Ergebnisse werden regelmäßig im gesamten Schulgebäude präsentiert.

Außerschulische Lernorte

Die Integration außerschulischer Lernorte soll möglichst im Rahmen der gymnasialen Oberstufe mehrfach realisiert werden. Die Fachkonferenz Kunst versteht darunter den Besuch von Museen, temporären Ausstellungen, Galerien und Künstlerateliers, sowie das Umfeld der Schule.

Die Lage der Schule ermöglicht Besuche im Leopold-Hoesch-Museum sogar während der regulären Unterrichtszeit.

 

 

Fachlehrerinnen und -lehrer

Frau Bertlich

Englisch, Kunst
Herr Golz

Herr Golz

Kunst
Frau Warner-Magiera

Frau Warner-Magiera

Kunst