Energie-AG mit SWD

27.04.2011 | Projekte, Veranstaltungen

In einer Mitteilung vom 8. Februar 2011 auf der Homepage (http://www.stadtwerke-dueren.de/) schreiben die SWD:

Junge Forscher nehmen den Energiebedarf ihre Schule unter die Lupe:

  • Stadtwerke Düren helfen bei der Energieanalyse
  • VIV unterstützt naturwissenschaftlichen Nachwuchs

Klima- und Umweltschutzthemen sind nicht nur täglich in den Medienberichten präsent, sondern längst auch zu einem Thema bei der Jugend geworden. Dies unterstreicht derzeit die „Energieanalyse AG“ des Stiftischen Gymnasiums in Düren. Im Rahmen der von den Vereinigten Industrieverbänden von Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung e. V. (VIV) bereits zum 10. Mal angebotenen Projektreihe „Begabtenförderung“ haben sich 16 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums vorgenommen, eine Energieanalyse ihrer Schule durchzuführen.
Unterstützt von Dipl.-Ing. Carola Schneiders, tätig im Bereich Energieeffizienz bei den Stadtwerken Düren (SWD), nehmen die Teilnehmer der von Lehrer Tobias Wiernicki-Krips geleiteten AG seit Ende des letzten Jahres ihre Schule unter die Lupe. Besser gesagt, sie machen sich ein Bild von dem Energieverbrauch und -verhalten in ihrer Lernstätte. In einem Unternehmen würde man heute neudeutsch von einem Energieaudit sprechen – und nichts anderes machen die Schüler. Eine Grundlage dazu bilden für die 15 bis 18 Jahre alten Projektteilnehmer von den SWD zur Verfügung gestellte Thermografieaufnahmen vom Schulgebäude. Eine Wärmekamera hatte im Dezember 2010 die Schule von mehreren Seiten fotografiert und auf den Bildern mögliche Schwachstellen an den Wänden, Türen und Fenstern farbig sichtbar gemacht. Zusätzlich wurde der Energieverbrauch der letzten 10 Jahre analysiert und eine Liste mit allen Strom verbrauchenden Geräten erstellt. Spannend für die Schüler war auch die Frage, ob sich in den zurückliegenden Jahren nach baulichen Veränderungen der Energieverbrauch verändert hat.
Letztlich sollen in einer Präsentation der heutige Energieverbrauchsstatus und Lösungsansätze zur Energieeinsparung aufgezeigt werden.

Noch läuft das Projekt, jedoch steht eines bereits fest: Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe verschwinden in keiner Schublade. Im Gegenteil, Direktor OStD Jürgen Pfaff möchte diese zukünftig auch im Unterricht des Stiftischen Gymnasiums in Düren verwenden. „Die Diskussion um Energieerzeugung und Energieverbrauch wird aktuell durch die deutlich gestiegenen Energiekosten wieder verstärkt „befeuert“. Aus diesem Grund ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema „Energie“ ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, da es nicht nur national sondern auch global die ökologische und sozio-ökonomische, politische Zukunft unserer Erde und ihrer Bewohner betrifft,“ betont Jürgen Pfaff.
„Das Projekt „Energieanalyse“ bietet ideale Voraussetzungen für Schülerinnen und Schüler, über eine physikalisch-technische Analyse der baulich-energetischen Gegebenheiten am Beispiel ihrer Schule Vorschläge für das Erreichen einer höheren Energieeffizienz zu erarbeiten. Dabei werden neben technischen und ökonomischen Aspekten auch menschliche Verhaltensweisen und Einstellungen geprüft werden müssen – bis hin zu ethischen Fragen der individuellen und gesellschaftlichen Verantwortung beim vernünftigen Umgang mit Energie. Es handelt sich also um ein fachübergreifendes, Fächer verbindendes, motivierendes Projekt von hoher aktueller Relevanz.“
Physik- und Mathematiklehrer Tobias Wiernicki-Krips sieht aber noch einen weiteren Nutzen der sich aus der Teilnahme an Projekten der VIV-Begabtenförderung ergibt: „Die Schulen tragen einen Teil der Verantwortung um den Mangel an Fachkräften im natur- und ingenieurwissenschaftlichen Bereich zu beheben. Dem können sie u. a. durch außerunterrichtliche Angebote, wie dieser physiknahen AG für interessierte Schülerinnen und Schüler, gerecht werden.“
Daniela Dühr, zuständig für Bildungsfragen bei den Vereinigten Industrieverbänden und Projektkoordinatorin der VIV-Begabtenförderung, ergänzt: „Wir möchten die Jugendlichen schon früh für die sogenannten MINT-Fächer (Mathe-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) begeistern, die heute ausgezeichnete Zukunftsperspektiven bieten. Wir freuen uns über das große Interesse der Gymnasien ebenso wie der beteiligten Unternehmen an unserem Projekt.“
Und auch für die Stadtwerke, die einer von mehreren Sponsoren der VIV-Begabenförderung sind, zieht Carola Schneiders ein positives Fazit: „Es macht großen Spaß zu sehen, mit welchem Enthusiasmus sich die Schülerinnen und Schüler des Stiftischen Gymnasiums mit dem Energieverbrauch ihrer Schule auseinandersetzen und nach Optimierungsmöglichkeiten suchen. Als lokaler Energieversorger bieten wir neben der reinen Energieversorgung Dienstleistungen rund um Energieeffizienz und Energieberatung an. Gerne unterstützen wir Schulen wie bei diesem Projekt durch Thermografie-aufnahmen und fachliche Unterstützung bei der Energieanalyse.“

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