Studienfahrt Gardasee 2016 mit Verona, Mantua und Venedig

7.10.2016 | Exkursionen, Fahrten

Die Leistungskurse Mathematik und Erdkunde hatten sich mit 44 Schülern zur Studienfahrt Richtung Norditalien an den Gardasee entschieden – begleitet wurde die Fahrt von Frau Kahlen, Herrn Dr. Paulßen und Herrn Bünten. Am Freitag, den 16.09.16, machte sich diese größere Gruppe – in den späteren Abendstunden – in Richtung Süden auf. Die Fahrt führte uns über Karlsruhe, die Schweiz mit dem St.Gotthard-Tunnel in Richtung Norditalien. Am frühen Samstagmorgen befuhren wir dann schon die Autobahn von Mailand in Richtung Venedig und konnten gegen 10.30 Uhr am Vormittag unser Ziel die Bungalowanlage Garda Village bei Sirmione erreichen. Die Rezeption hatte gute Arbeit geleistet und die Bungalows für unsere Gruppe vorbereitet, so dass nach den Formalitäten einem Bezug nichts mehr im Wege stand. Der Nachmittag konnte dann zum Sport (Fußball und Volleyball) und sonstiger Freizeitgestaltung in der Anlage genutzt werden.

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Am folgenden Sonntag fand dann eine Fußexkursion auf die Halbinsel Sirmione statt, wo wir die berühmten Grotten des Catull und das professionell gestaltete Museum besichtigen konnten – ein Stadtbummel in Sirmione rundete das Tagesprogramm des Nachmittags ab, bevor es wieder zurück in Richtung Unterkunft ging – 16 Kilometer hatten wir am Abend gewandert und die ersten Füße in unserer Gruppe hatten offenbar kleinere Blessuren bekommen.

Am Montag startete dann unser Besichtigungsprogramm mit der ersten professionellen Führung in Italien. Unser langjähriger Stadtführer Mauro Pasetti erwartete uns schon vor der Arena von Verona. Mauro führte uns durch die malerischen Gassen der Stadt und zeigte uns markante Punkte und historische Sehenswürdigkeiten. Versorgt mit den historischen Details der wechselvollen Geschichte der Stadt zwischen Habsburgern, Venezianern und dem heutigen Italien ging es nach der Stadtführung zu eigenen Besichtigungen in die Stadt. Am Nachmittag besuchten wir noch die Arena von Verona, wo im Sommer die berühmten Festspiele stattfinden. Aktuell wurde bei unserem Besuch ein Konzert für den Abend vorbereitet. Die Tests vermittelten uns einen Eindruck über die hervorragende Akustik im Innenraum des historischen Bauwerks der Römer. Im Anschluss wurde die Lourdes-Kapelle auf der nahen Berghöhe als markanter Aussichtspunkt über Verona angefahren. Es beeindruckte die schöne Sicht über die Bauwerke der Stadt und den Fluss Etsch bei unserer kleinen Rundfahrt. Am Nachmittag /Abend stand dann, bei sonnigem Septemberwetter, unsere Swimmingpool-Anlage auf dem Programm – natürlich unter fachkundiger Aufsicht.

Am folgenden Dienstag ging es dann Richtung Süden. Die Fahrt führte uns an den Schlachtfeldern von Solferino vorbei, durch die Möranenlandschaft des Gardasees und intensiver Bewässerungslandwirtschaft, zu unserem Tagesziel Mantua. Nachdem wir endlich das Ticket für den Bus bezahlen konnten, ging es per Pedes in die Altstadt. Die Führung hatten wir in diesem Jahr wieder selber geplant und mit zahlreichen Kopien als Buslektüre vorbereitet. Als eine der schönsten Renaissancestädte und aktueller Kulturhauptstadt Italiens 2016 hatte uns die Stadt schon einiges während unser Fußexkursion zu bieten und zahlreiche Schüler fanden am Abend dann den Ausflug ausgesprochen interessant und die Stadt abseits der Haupttouristenströme mehr als sehenswert.

In den frühen Morgenstunden am Mittwoch gab es ein größeres Gewitter um unseren Wohnort bei Sirmione und wir waren froh, dass wir zuerst das Olivenöl-Museum in Cisano auf dem Programm hatten. Dort führte uns Roberto durch die liebevoll gestaltete Ausstellung und informierte uns über die Besonderheiten des Olivenanbaus – speziell in dieser nördlichsten Anbauregion am Gardasee. Die anschließende Verköstigung zeigte die Liebhaber italienischer Produkte in unserer Gruppe und einzelne hielten es recht lange am Probentisch aus. Im Anschluss fuhren wir noch den Ort Lazise an. Dort war Markttag und für eine gefüllte Stadt – vor historischer Skaligerburg – gesorgt.

Der geplante Tag in Venedig verlangte von uns nun am Donnerstag ein sehr frühes Aufstehen und pünktliche Abfahrt Richtung Venedig. Unser Standort bei Sirmione ermöglichte uns zwar immer das zügige Erreichen der Autobahn, aber das Verkehrsaufkommen ist hier in Norditalien halt auch sehr hoch, so dass immer mit Staus zu rechnen ist. Wir erreichten an diesem Tage jedoch ohne größere Behinderungen die Lagunenstadt. Nachdem wir die teure Einfahrt bezahlt, ein Parkticket für den Busparkplatz Tronchetto gelöst und für unsere Gruppe ein Boot organisiert hatten, ging es den Canale della Giudecca in Richtung Markusplatz. Hier erwartete uns um 11.15 Uhr schon Frau Dr. Kunz-Sapponaro zu einer ausgesprochen interessanten Stadtführung im historisch zentralen Bereich. Wir erfuhren, vom Markusplatz ausgehend – sehr schülergerecht durch Frau Kunz aufbereitet – die wichtigsten Aspekte der Entstehungsgeschichte der Stadt, die Geschichte der großen Bauwerke am Markusplatz, die heutigen Probleme des Lebens in der Stadt wie auch die besonderen Lebensverhältnisse in der Lagune. An der Rialto-Brücke endete dann unsere Führung. Versorgt mit Stadtplänen konnten sich nun die Schülergruppen in der Lagunenstadt bewegen. Am späten Nachmittag ging es wieder mit unserem Bus zurück Richtung Gardasee und der Abend wurde mit Pizza nach Wunsch im Garda Village abgerundet.

Am Freitag kam es dann zur lange geplanten und freudig erwarteten Bootsfahrt auf dem Gardasee. In Sirmione bestiegen wir das Schiff von „Navigazione Lago di Garda“; nicht lange und schon hielten wir im alten Weinort Bardolino und konnten die Ausläufer des Monte Baldo bestaunen. Weiter führte uns der Bootsausflug Richtung Garda, wo wir ausstiegen und über Mittag den Ort erkundeten. Hier gab es dann die letzte Möglichkeit, sich noch auf einem landestypischen Markt mit Mitbringseln zu versorgen. Am frühen Nachmittag ging es zurück in Richtung Sirmione, die Schifffahrtslinie hatte für unsere Gruppe nun sogar ein eigenes Schiff eingesetzt und wir fuhren fast direkt zurück nach Sirmione. Die längere Bootstour über den See hatte uns nun den südlichen Seebereich in seiner Schönheit gezeigt, das sonnige Wetter tat ein Übriges und so stand der Genuss der wechselnden Aussichten im Vordergrund. Sirmione ist sicher das meistbesuchte touristische Highlight am See und machte auch einen weiteren Besuch am heutigen Nachmittag sinnvoll.

Gemütlich ging es zurück zur Bungalowanlage, das Gepäck wurde noch sortiert und der Bus für die Rückfahrt gepackt. Nach einem Besuch beim Discounter unseres Vertrauens ging es dann zurück Richtung Deutschland. Am Samstagmorgen erreichten wir wohlbehalten und um viele Eindrücke reicher wieder unsere Heimatstadt Düren. Eine ereignisreiche Woche hatte ihren Abschluss gefunden. Den begleitenden Lehrern und den Schülern hat die gesamte Fahrt mit ihrem Programm wohl durchgehend viel Freude bereitet.

Text: Bt
Fotos: Pau

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