„Rund um die Dürener Stadtmauer“ – Offizielle Buchvorstellung am Stift und im Dürener Stadtmuseum

19.05.2018 | Veranstaltungen

„Rund um die Dürener Stadtmauer in Wort und Bild“ ging es am 18. April 2018 im Rahmen der offiziellen Buchvorstellung am Stiftischen Gymnasium. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Jens Hildebrand stellte Deutsch- und Geschichtslehrer Dr. Achim Jaeger sein 580 Seiten umfassendes Buch vor, wobei er einige Aspekte exemplarisch hervorhob: Probleme der lokalen Geschichtsschreibung wurden ebenso erläutert wie besondere Glücksfälle bei der Recherche oder die Arbeit der „Stadtmauer AG“, die der Autor seit 2004 leitet.

Buchpräsentation vor der Stadtmauer am Stiftischen Gymnasium: Verleger Bernd Hahne (Hahne&Schloemer), Udo Zimmermann (Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren), Heike Kussinger-Stanković (Untere Denkmalbehörde der Stadt Düren), Birgit Althaus (F. Victor Rolff-Stiftung), Bürgermeister Paul Larue, Jens Hildebrand (Schulleiter), Dr. Achim Jaeger, Karl-Josef Rubel (Verein der Freunde und Förderer des Stiftischen Gymnasiums), Sabine Briscot-Junkersdorf (Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Düren), Jutta Reich (Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren), Helmut Krebs (Stadt- und Kreisarchiv Düren), Anne Krings (Stadtmuseum Düren).

Der opulente Band dokumentiert die Ergebnisse langjähriger Forschungen und stellt zunächst die Dürener Stadtmauer als Erinnerungsort vor. Die problematische Quellenlage auf Grund der Zerstörung der Stadt im Jahr 1543 wird vor Augen geführt, die Darstellung der Stadt auf dem Hollarplan von 1634 erläutert. Im Anschluss an Überlegungen zur Quellen- und Forschungslage wird die Frage aufgeworfen, was eine Stadt überhaupt ausmacht. Auch die künstlerische Sicht auf die Stadt Düren oder ihre Darstellung als Modell finden Beachtung.

Im Mittelpunkt steht die Geschichte der Stadtmauer mit ihren Toren und Türmen. Auch dem „Stadtmauer-Projekt“ am Stiftischen Gymnasium und den Aktivitäten der „Stadtmauer AG“ ist ein Kapitel gewidmet. Ein Verzeichnis von Quellen und Literatur (in Auswahl) schließt den Band ab, der im renommierten Dürener Verlag Hahne & Schloemer erschienen ist (Ladenpreis: 29,50 €). Erfreulich ist, dass auch Festrede des aus Düren stammenden Schriftstellers Michael Lentz zum hundertsten Geburtstag des Leopold-Hoesch-Museums Aufnahme in den Band finden konnte.

Dr. Achim Jaeger hob bei der offiziellen Buchvorstellung hervor, dass ohne die großzügige Unterstützung durch den Verein der Freunde und Förderer des Stiftischen Gymnasiums (VFF), der F. Victor Rolff-Stiftung sowie der Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren ein so komplexes Projekt kaum hätte realisiert werden können. Er dankte dem Verleger Bernd Hahne für sein außergewöhnliches Engagement und insbesondere den örtlichen Kulturinstitutionen für die fruchtbare Zusammenarbeit über Jahre hinweg, nämlich dem Stadt- und Kreisarchiv Düren, dem Stadtmuseum Düren, der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Düren, und dem Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren. 

Wenn durch die Publikation ein neues Interesse an dem historischen Baudenkmal und an der Stadtgeschichte geweckt werden könne, neue Fragen gestellt und weitere Forschungen angeregt würden, habe sich die Arbeit gelohnt, meinte der Autor. Bürgermeister Paul Larue dankte dem Verfasser sowie allen, die mitgeholfen haben, das Projekt zu verwirklichen und nannte das Buch „eine Quelle auch noch für künftige Generationen.“ Helmut Krebs, der Leiter des Stadt- und Kreisarchivs Düren, der in dem Band einen wesentlichen Beitrag zur Stadtgeschichte sieht, bezeichnete die Publikation als künftiges Standardwerk. 

Am Abend desselben Tages folgte eine weitere Buchpräsentation im vollbesetzten Dürener Stadtmuseum. Hier führte der Verleger Bernd Hahne in die Veranstaltung ein, bei der Dr. Achim Jaeger wiederum in einem Vortrag Fragestellungen, inhaltliche Aspekte und Entstehungsgeschichte des Buches erläuterte. Er hob dabei hervor, dass in dem umfangreichen Band einige Quellen erstmals publiziert, mitunter lange in Vergessenheit geratene Materialien sowie zahlreiche Fotografien anschaulich und besonders ansprechend präsentiert werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Stadtmauer AG arbeiten augenblicklich übrigens schon an einem neuen Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Düren und dem Landschaftsverband Rheinland vorangetrieben wird.

Foto: Stadt Düren

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