Niharika Jesica Prakash stellte ihren Jugendfreiwilligendienst in Indien vor

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Das Aufhängen der indischen Flagge bei Sonnenaufgang bringt Glück!

Die junge Dürenerin, die im Jahr 2015 an der Angela-Schule das Abitur abgelegt hat und derzeit an der RWTH Aachen Gesellschaftswissenschaften studiert, hat sich ganz bewusst für einen Freiwilligensozialdienst in Nordindien entschieden. Ihre Eltern, so berichtete sie den interessierten Schülern der Oberstufe, seien vor 45 Jahren aus Indien nach Deutschland eingewandert und so sei es ihr ein besonderes Anliegen, den Kulturaustausch beider Länder zu fördern.

Ihre zahlreichen Erfahrungen hat sie zum Anlass genommen, ein Buch zu verfassen, das durch reichhaltiges Fotomaterial illustriert die Unterschiede ansprechend festhält, aber auch Sachinformationen zum jeweiligen Land, beispielsweise das Gesundheits- und Schulsystem vorstellt.

 

 

In ihrem Vortrag berichtete sie zunächst von den großen Unterschieden, die sie in ihrer Arbeit mit Kindern in der Evangelischen Gemeinde Düren und vermittelt durch den Verein für soziale Dienste international in Nordindien gesammelt hat. Die Arbeit in Düren sei viel anstrengender gewesen, als der Kontakt zu den sehr wissbegierigen und respektvollen Kindern und Jugendlichen in Asien. So habe ihre nachmittägliche Projektarbeit im GURUKUL (Haus des Lehrers) im Vordergrund gestanden und hätte durch die ergänzende Kulturarbeit, bestehend aus Umfragen für die Organisation, Besuche von einheimischen Familien und alleinstehenden Frauen am Vormittag, eine sinnvolle Vertiefung erfahren. Sie habe Indien als ein „Land der Feste“ kennengelernt, das gesunde Essen geschätzt und sei zu Familienfesten mit sehr viel mehr Gästen als in Deutschland üblich eingeladen worden. Die Gastfreundschaft sei überwältigend gewesen und auch landestypische Eigenheiten überaus liebenswert, wie die Landesflagge vor Sonnenaufgang aufzuhängen bringe Glück, bei Sonnenuntergang Unglück. Die vier von ihr besuchten Bundesstaaten wären in jeglicher Hinsicht sehr unterschiedlich gewesen, was die hygienischen Standards und die Sprache, aber auch die Infrastruktur und die landschaftliche Beschaffenheit – vom reizvollen Himalaya-Gebirge im Norden bis zu ansprechenden Meeresbereichen – betrifft.

Vor Ort wurde sie von einem Mentor der Organisation betreut, eine Vorbereitung habe vor dem Auslandsaufenthalt in Deutschland stattgefunden.

Als abschließenden Tipp für alle Interessierten riet sie den Anwesenden, die eigene persönliche Weiterentwicklung in den Auswahlverfahren in den Vordergrund zu stellen.

Organisiert wurde der Vortrag aus der Reihe „gap year“ von Herrn Klemm.

 

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