Exkursion in die Wildniswerkstatt des Nationalparks Eifel

13.09.2017 | Exkursionen

Für den Juni 2017 hatte der Ökologie-Kurs der Jahrgangstufe 8 von Herrn Bünten wieder seinen obligatorischen Tag in der Wildniswerkstatt Düttling des Nationalparks Eifel geplant. Im Zuge der Teilnahme an den Zertifizierungen zur Nationalparkschule Eifel und Schule der Nachhaltigkeit wurde dieser Projekttag inzwischen fest in das Curriculum im Fachbereich Ökologie der Fachschaft Biologie des Stiftischen Gymnasiums integriert. Im aktuellen Sommerhalbjahr 2017 haben wir uns ausführlich mit der Flora und Fauna des Waldes und insbesondere der Geschichte und Entwicklung des Nationalparks Eifel beschäftigt.

Am 22.06. wartete unser Ranger Jan van de Sant in der Wildniswerkstatt des Nationalpark Eifel in Heimbach-Düttling auf uns. Schon an der Bushaltestelle holte er uns ab und engagiert betreute er die Gruppe über den ganzen Tag. An diesem sonnigen Tag sollten wir zu Beginn des Tages keine Probleme mit dem Wetter bekommen. Bei besten Wetterverhältnissen konnten wir uns im Umfeld der Wildniswerkstatt im Gelände bewegen. Am späteren Nachmittag zog allerdings ein kleineres Gewitter auf.

Ranger Jan informierte über die Ziele und die Geschichte des NP Eifel und die Schüler konnten ihr erworbenes Wissen überprüfen, wiederholen und ergänzen. Das Motto „Natur, Natur sein lassen“ und auch der hier im NP Eifel vorzufindende „Hainsimsen-Buchenwald auf bodensaurem Gestein“ konnten von den SchülerInnen aus dem Unterricht genannt werden. Tierspuren von Kaninchen, Wildschwein oder Reh wurden gefunden, Amphibien, Insekten und Wirbellose am Wegesrand bestimmt und mit Hilfe von Ranger Jan auch mit Namen versehen.

Die unterschiedlichen Waldtypen, vom ehemals anthropogen genutzten Nadelwald bis zum Laubwald mit ihren Übergangs- und Mischformen, wurden hier in der Wildniswerkstatt angetroffen und die führenden Baumarten bestimmt. An einer Windwurffläche wurde die Sukzession und die aktuell klar erkennbare Wiederbewaldung vom Ranger mit den Schülern erarbeitet. Die Artenkenntnis zu den heimischen Baumarten wurde intensiviert und verbessert. Die zunehmende Verlandung eines Feuerlöschteiches und auch die Entwicklung von Bombentrichtern zeigten, wie sich die Natur ihre Räume gestaltet und zurückholt.  Bei dem sonnigen Wetter konnten wir auch zahlreiche Insekten, u.a auch Klein- und Großlibellen, am Teich beobachten.

Natürlich durften auch die üblichen Vertrauensspiele, wie das Fallen in ein Spalier der Mitschüler, Reh und Jäger mit Fernrohr vom Hochsitz aus, die Überwindung einer mehrere Meter hohen Holzwand, aber auch das Lauschen auf schleichende Lebewesen und das Zuordnen mit dem Wasserspender, nicht fehlen. In der Mittagspause konnte man in Hängematten den Geräuschen des Waldes lauschen oder Holz mit dem Messer gestalten.

Feuerherstellung mit Feuerstein und Schlageisen, Grillen und Stockbrotbacken rundeten den mehr als gelungenen Tag ab. Um 16.00 Uhr fuhren wir wieder mit dem Bus in Richtung Düren. Körperliche Erschöpfung, farblich umgestaltete Kleidung sowie erdige Gesichter und Hände zeugten bei vielen Schülern vom Erlebten. Ein Dank gilt unserem Ranger Jan für die Betreuung und an die Nationalparkverwaltung für die Unterstützung des Besuches. Es war wieder ein gelungener Tag und wir kommen in 2018 garantiert wieder.

Der Ökologiekurs 8 Bt

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