Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem

Corona-Virus

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

an dieser Stelle erhalten Sie aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus im Schulbereich im Schuljahr 2020/21.
Ich wünsche uns allen, dass wir die besonderen Herausforderungen dieser Zeit gut bewältigen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Meyer, StD
(Kommissarischer Schulleiter)

Schulbetrieb ab dem 31.05.2021

Für den angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten gelten ab Montag, dem 31. Mai, folgende Regelungen:

  • Die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen nehmen wieder gemäß Stundenplan am Präsenzunterricht in voller Klassen- und Kursstärke teil.
  • Die bestehenden Hygienevorgaben (z. B. Tragen einer medizinischen Maske) gelten weiter.
  • Offene Ganztagsangebote und Betreuungsangebote (z. B. Arbeitsgemeinschaften, Hausaufgabenbetreuung, Schülercoaching) finden unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes wieder statt.
  • Die Mensa bleibt vorerst weiterhin geschlossen, da sie seitens der Betreiberin noch nicht geöffnet werden kann. Alle Schülerinnen und Schüler sollten daher ausreichend Verpflegung und Getränke mit sich führen.
Prüfungen
  • Die Abiturprüfungen haben wie vorgesehen am 23. April begonnen.
  • Die Klausuren und Prüfungen in der Jahrgangsstufe Q1 finden regulär statt. In der Jahrgangsstufe EF wird in allen Fächern, die schriftlich belegt wurden, nur eine Klausur geschrieben.
  • In der Sekundarstufe I wird bei uns in allen schriftlichen Fächern im zweiten Halbjahr nur eine Klassenarbeit geschrieben. Anstelle dieser Klassenarbeit kann auch eine Ersatzleistung (z. B. Portfolio, Lerntagebuch, mündliche Prüfung in den Fremdsprachen) eingefordert werden. Der Bereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“ ist entsprechend stärker zu gewichten als die Leistung im Bereich „Schriftliche Arbeiten“.
Testpflicht mit wöchentlich zwei Tests

Ab Montag, dem 12.04.2021, gilt eine grundsätzliche Testpflicht mit wöchentlich zwei Tests für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal an den Schulen. Die Widerspruchsregelung von vor den Ferien entfällt und die bereits eingereichten Widersprüche werden gegenstandslos. Der Besuch der Schule wird damit an die Voraussetzung geknüpft, an wöchentlich zwei Corona-Selbsttests teilgenommen zu haben und ein negatives Testergebnis vorweisen zu können.

Schülerinnen und Schüler, die der Testpflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Die Pflicht zur Durchführung der Selbsttests wird für die Schülerinnen und Schüler in der Schule erfüllt. Alternativ ist es möglich, zum Zeitpunkt der schulischen Testung einen höchstens 48 Stunden alten Negativtest einer anerkannten Teststelle, zum Beispiel eines Testzentrums des öffentlichen Gesundheitsdienstes, vorzulegen.

Die Corona-Selbsttests finden für alle Schülerinnen und Schüler montags und mittwochs jeweils in der 1. Stunde statt. Sofern der Unterricht aufgrund eines Unterrichtsausfalls später beginnt, besteht die Möglichkeit, sich im Laufe der 2. Stunde im Testraum der Schule (H2.05) nachzutesten. Wer krankheitsbedingt eine Testung verpasst, kann sich am darauffolgenden Tag (also dienstags bzw. donnerstags) zu Beginn der 1. Stunde ebenfalls im Testraum nachtesten.

Den getesteten Personen wird auf Wunsch für jede unter Aufsicht in der Schule durchgeführte Testung ein Testnachweis nach § 4a der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung ausgestellt.

Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske

In Nordrhein-Westfalen gilt für alle Personen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Schulgebäude und auf dem Schulgelände, und zwar auch im Unterricht und am Sitzplatz. Zu den medizinischen Masken zählen gemäß Coronaschutzverordnung „OP-Masken, Masken des Standards FFP2 und höheren Standards jeweils ohne Ausatemventil oder diesen vergleichbare Masken (KN95/N95)“.

Von der Pflicht zum Tragen einer Maske kann eine Lehrkraft aus pädagogischen Gründen zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten befreien. In diesen Fällen ist in besonderer Weise auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern – wenn möglich – zu achten.

Die Schulleitung kann auf Antrag Personen aus medizinischen Gründen von der Pflicht, eine MNB zu tragen, befreien. Nach der aktuellen Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichtes für das Land Nordrhein-Westfalen bedarf es für diesen Nachweis grundsätzlich der Vorlage eines aktuellen ärztlichen Attests, das gewissen Mindestanforderungen genügen muss: „Aus dem Attest muss sich regelmäßig jedenfalls nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf Grund der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule alsbald zu erwarten sind und woraus diese im Einzelnen resultieren. Soweit relevante Vorerkrankungen vorliegen, sind diese konkret zu bezeichnen. Darüber hinaus muss im Regelfall erkennbar werden, auf welcher Grundlage der attestierende Arzt zu seiner Einschätzung gelangt ist (vgl. OVG NRW, Beschluss vom 24. September 2020 – 13 B 1368/20)“ (vgl. Homepage des Schulministeriums NRW).

Die persönliche Maske ist von den Eltern bzw. Schülerinnen und Schülern selber zu besorgen. Lediglich in Ausnahmefällen stehen als Reserve im Sekretariat (gegen eine Schutzgebühr von 0,50 €) Masken in begrenztem Umfang zur Verfügung.

Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen (MNB) ist ein Baustein, um Risikogruppen zu schützen und zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus beizutragen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der hygienisch einwandfreie Umgang mit den MNB wichtig. Informationen hierzu gibt es z.B. unter https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona/alltagsmaske-tragen.html.

 

Verhalten bei einer Erkrankung des Kindes

Vor Betreten der Schule, also bereits im Elternhaus, muss abgeklärt sein, dass die Schülerinnen und Schüler keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweisen. Sollten entsprechende Symptome vorliegen, ist eine individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule zunächst nicht zu betreten.

Bei Erkältungssymptomen sind viele Eltern unsicher, ob sie ihr Kind in die Schule schicken dürfen. Das folgende Schaubild des Schulministeriums gibt Eltern eine Empfehlung, was bei einer Erkrankung ihres Kindes zu beachten ist.

Hygieneplan

Hinweis: Die Hygienepläne werden in Kürze aktualisiert.

Die Schulen in Nordrhein-Westfalen sind verpflichtet, während der Dauer der COVID-19-Lage einen besonderen Hygieneplan aufzustellen, der dem Schutz aller Personen dient, die sich in der Schule aufhalten. Diesem Zweck dient der Hygieneplan, der hier zum Download bereitsteht. Die Regeln sind auch in einer Kurzversion als Merkblatt erhältlich, die hier einzusehen ist. Für die Mensa „Stifteria“ gibt es einen eigenen Hygieneplan, der hier als Download verfügbar ist.

Das gemeinsame Merkblatt des Städtetages Nordrhein-Westfalen, des Landkreistages Nordrhein-Westfalen, des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen, der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen im Verband deutscher Verkehrsunternehmen, des Verbandes nordrhein-westfälischer Omnibusunternehmen, des Ministeriums für Schule und Bildung, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22.04.2020 für das Verhalten in Bussen und Bahnen steht hier zum Download bereit. Wir empfehlen dringend die Beachtung dieser Regeln bzw. Hinweise.

Hinweise zum Sportunterricht

Für den Sportunterricht gelten im Hinblick auf den Infektionsschutz für alle Jahrgangsstufen die folgenden Regelungen:

  • Der Sportunterricht wird wieder grundsätzlich in vollem Umfang und in der Regel im Freien erteilt.
  • Findet Sportunterricht in Ausnahmefällen in Sporthallen statt, besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.
  • Es empfiehlt sich, insbesondere an Tagen mit Sportunterricht, eine zweite Maske zum Wechseln mitzuführen.
  • Der Schwimmunterricht findet vorerst noch nicht wieder statt.
Didaktisches Konzept zum Distanzlernen

Aufgrund der Pandemiesituation mit dem Coronavirus kann es nach Vorgabe des Schulministeriums oder aufgrund einer Anordnung der lokalen Gesundheitsbehörden notwendig sein, kurzfristig den Präsenzunterricht auf ein Distanzlernen umzustellen. Das vorliegende Didaktische Konzept zum Distanzlernen des Stiftischen Gymnasiums Düren stellt hierzu die Grundlage dar. In Anbetracht der dynamischen Pandemiesituation wird dieses Konzept von einer Arbeitsgruppe stetig evaluiert, angepasst und weiterentwickelt.

Klassen- und Schulfahrten

Die Durchführung von Klassen- und Schulfahrten ist bis zu den Sommerferien unzulässig, so dass insbesondere leider auch die Englandfahrt und alle Klassenfahrten in den Klassen 6 und 9 abgesagt werden müssen.