Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem

Corona-Virus

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

an dieser Stelle erhalten Sie aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus im Schulbereich im Schuljahr 2020/21.
Ich wünsche uns allen, dass wir die besonderen Herausforderungen dieser Zeit gut bewältigen.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Meyer, StD
Stellv. Schulleiter

Angepasster Schulbetrieb in Corona-Zeiten

Am Mittwoch, dem 12. August, hat der „angepasste Schulbetrieb in Corona-Zeiten“ begonnen. Dies bedeutet, dass im Schuljahr 2020/2021 der Schul- und Unterrichtsbetrieb in Nordrhein-Westfalen wieder möglichst vollständig im Präsenzunterricht stattfinden soll.

Dazu schreibt das Schulministerium:

„In der Praxis muss das bedeuten, dass für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge an allen Schulformen in ganz Nordrhein-Westfalen Unterricht nach Stundentafel stattfindet. Es gilt wieder der Grundsatz, dass der Unterricht in Präsenzform den Regelfall darstellt. Sollte Präsenzunterricht auch nach Ausschöpfen aller Möglichkeiten wegen des weiterhin notwendigen Infektionsschutzes oder deshalb nicht vollständig möglich sein, weil Lehrkräfte dafür nicht eingesetzt werden können und auch kein Vertretungsunterricht erteilt werden kann, findet Distanzunterricht statt.“

Nach Mitteilung des Gesundheitsamtes handelt es sich bei einem Großteil der neu mit dem Corona-Virus Infizierten um Reise-Rückkehrer aus dem Ausland. Wir bitten daher darum, insbesondere die aktuell gültigen Regelungen für Rückkehrer aus dem Auslandsurlaub (Tests, Quarantäne etc.) zu beachten. Weiterführende Informationen sind auf der Sonderseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales abrufbar unter: www.mags.nrw/coronavirus. Die Einstufung als Risikogebiet wird durch das Robert-Koch-Institut fortgeschrieben und veröffentlicht: www.rki.de/covid-19-risikogebiete.

Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung

Für den Schulbereich gilt mit Wiederbeginn des Unterrichts nach den Sommerferien eine Maskenpflicht für alle Personen auf dem gesamten Schulgelände. Diese persönliche Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) ist von den Eltern bzw. Schülerinnen und Schülern selber zu besorgen. Lediglich in Ausnahmefällen stehen als Reserve im Sekretariat (gegen eine Schutzgebühr von 0,50 €) Masken in begrenztem Umfang zur Verfügung.

Die Coronabetreuungsverordnung sieht ab dem 01.09.2020 keine Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen (MNB) in den Unterrichtsräumen mehr vor, solange die Schülerinnen und Schüler hier feste Sitzplätze einnehmen. Lehrkräfte und sonstiges pädagogisches Personal müssen keine MNB tragen, wenn sie im Unterrichtsgeschehen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten können. Daraus folgt zugleich, dass Schülerinnen und Schüler ihre MNB tragen, sobald sie ihre Sitzplätze verlassen.

Eine Befreiung von der Pflicht zum Tragen einer MNB über den Unterricht hinaus kann im Einzelfall aus medizinischen Gründen oder auf Grund einer Beeinträchtigung durch die Schulleitung genehmigt werden. Hierzu ist durch eine erziehungsberechtigte Person bzw. den volljährigen Schüler/die volljährige Schülerin ein formloser Antrag an die Schulleitung zu richten, welchem eine ärztliche Bescheinigung beizufügen ist. Aus dem Attest/der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung für den Schüler/die Schülerin eine konkrete Gefahr darstellt. Es ist hilfreich, wenn zudem daraus hervorgeht, ob auf das Tragen der Maske nur zeitweise (z. B. in Phasen besonderer Belastung oder nur zwischenzeitlich zur Entlastung) oder dauerhaft verzichtet werden muss. Die Genehmigung des Antrags steht im Ermessen der Schulleitung.

Wir empfehlen, auch aus Rücksichtnahme auf Personen aus Risikogruppen, weiterhin das freiwillige Tragen einer MNB auch im Unterricht.

Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist ein Baustein, um Risikogruppen zu schützen und zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus beizutragen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der hygienisch einwandfreie Umgang mit den Mund-Nasen-Bedeckungen wichtig. Informationen hierzu gibt es z.B. unter https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona/alltagsmaske-tragen.html.

Hygieneplan

Die Schulen in Nordrhein-Westfalen sind verpflichtet, während der Dauer der COVID-19-Lage einen besonderen Hygieneplan aufzustellen, der dem Schutz aller Personen dient, die sich in der Schule aufhalten. Diesem Zweck dient der Hygieneplan, der hier zum Download bereitsteht. Die Regeln sind auch in einer Kurzversion als Merkblatt erhältlich, die hier einzusehen ist. Für die Mensa „Stifteria“ gibt es einen eigenen Hygieneplan, der hier als Download verfügbar ist.

Das gemeinsame Merkblatt des Städtetages Nordrhein-Westfalen, des Landkreistages Nordrhein-Westfalen, des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen, der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen im Verband deutscher Verkehrsunternehmen, des Verbandes nordrhein-westfälischer Omnibusunternehmen, des Ministeriums für Schule und Bildung, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22.04.2020 für das Verhalten in Bussen und Bahnen steht hier zum Download bereit. Wir empfehlen dringend die Beachtung dieser Regeln bzw. Hinweise.

Verhalten bei einer Erkrankung des Kindes

Vor Betreten der Schule, also bereits im Elternhaus, muss abgeklärt sein, dass die Schülerinnen und Schüler keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweisen. Sollten entsprechende Symptome vorliegen, ist eine individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule zunächst nicht zu betreten.

Bei Erkältungssymptomen sind viele Eltern unsicher, ob sie ihr Kind in die Schule schicken dürfen. Das folgende Schaubild des Schulministeriums gibt Eltern eine Empfehlung, was bei einer Erkrankung ihres Kindes zu beachten ist.

Prüfungen

Der Beginn der Abschlussprüfungen im Abitur wird im kommenden Jahr um jeweils knapp zwei Wochen verschoben. Das soll den Schulen Gelegenheit geben, die Schülerinnen und Schüler besser auf die Prüfungen vorzubereiten. Zudem sollen Lehrkräfte in ausgewählten Fächern der allgemeinbildenden Schulen eine erweiterte Aufgabenauswahlmöglichkeit erhalten, um angesichts möglicher Einschränkungen durch die Corona-Pandemie im Interesse der Schülerinnen und Schüler Prüfungen ohne Abstriche am Niveau, aber mit Blick auf die unterrichteten Inhaltsfelder zu ermöglichen. Die Abiturvorgaben gelten unverändert. Die neuen Prüfungstermine für die einzelnen Fächer werden den Schulen wie üblich zu Beginn des Schuljahres per Erlass mitgeteilt.

Abgesehen davon sollen im kommenden Schuljahr alle Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen unverändert gelten; dies schließt alle Abschlussverfahren und Prüfungen einschließlich der Abiturprüfungen im Jahr 2021 ein. Die angepasste Terminleiste für das Zentralabitur 2021 ist zum Schuljahresbeginn 2020/2021 unter www.standardsicherung.nrw.de verfügbar.