Deutsche Junior-Akademien NRW 2013 – ein Bericht von Luisa Lüttgen vom 25.8.2013


„Die bereichernde Zeit der Junior-Akademie ist seit zwei Tagen zu Ende. Das Spektrum, das mir und den anderen Schülern im Alter von 12-16 Jahren geboten wurde, reichte von den kursinternen Vorträgen zur Welt der Atome, Graphen und der Anwendung der Nanotechnologie in der modernen Medizin und Technik über kursübergreifende Freizeitangebote in den Bereichen Sport, Astrophysik, Mikrocomputer, Musik, Fremdsprachen und Fotografie. Durch junge Kursleiter, die selbst im Studium, am Anfang des Berufslebens oder zu Beginn der Lehrertätigkeit standen und viele engagierte Schüler mit unterschiedlichen Interessensschwerpunkten und Motivationen entstand eine lockere und eigendynamische Lern- und Arbeitsatmosphäre. Der Kurs gab uns die Möglichkeit, den innovativen Forschungsbereich der Nanotechnologie kennenzulernen, zu experimentieren und von den eigenen Interessen geleitet, zu lernen. Zusätzlich zur Kursarbeit im Bereich Nanotechnologie kam ich am „Tag der Rotation“ mit den Themen der parallel verlaufenden Mechatronik- und Kryptologiekurse in Kontakt. Wir stellten uns in Form von Referaten und Kurzvorträgen die Arbeit der vergangenen Tage vor, tauschten uns über unsere Erfahrungen und Erlebnisse aus und profitierten von den neu erworbenen Kenntnissen, die weit über den schulischen Rahmen hinausgingen. Obwohl sich die Akademieteilnehmer zu Beginn der Akademie nicht kannten, entstanden mit der Zeit tiefgreifende Freundschaften zwischen Gleichgesinnten, die hoffentlich auch nach der Akademie durch Organisationen wie den „Club der Ehemaligen der Deutschen Schüler-Akademien“ aufrecht erhalten werden können.

Wie schon zu Beginn der Akademie vom Landesbeauftragten Michael Funke angekündigt, zeigte die feierliche Abschlusspräsentation, an der hochrangige Gäste aus Lehre, Wirtschaft und Politik sowie die Familien der Schüler teilnahmen, auf der einen Seite die Ergebnisse der Kursarbeit und das erworbene Wissen über vorher weitgehend unbekannte Zusammenhänge, aber auch wie viel Freude die gemeinsame Arbeit allen Beteiligten bereitet hat. 

Für mich persönlich stellt die Junior-Akademie eine unvergessliche Zeit dar, sowohl aufgrund der fachlichen Bereicherung und Kenntniserweiterung als auch aufgrund der neu geknüpften Kontakte und Freundschaften. Die Erinnerungen an eine außergewöhnliche Akademie und eine sehr schöne Zeit werden mich ein Leben lang begleiten.“