Schulkonzert 2009

Bericht der Dürener Zeitung

Jungmusiker verbreiten beim Auftritt Spaß und Freude

Alles ist voll an diesem verregneten Konzertabend: die Parkplätze um das Stiftische Gymnasium, die Aula, der Musiksaal und die Bühne. Einige Schülerinnen und Schüler schleppen Celli auf die Bühne, die sie um viele Zentimeter überragen. Anspannung und Erwartung sind in die Gesichter der kleinen Musiker gezeichnet. Auf dem Programm stehen Peter Tschaikowskys «Slawischer Marsch», das «Bolero» von Maurice Ravel, «A Symphonic Portrait» von Irving Berlin, Highlights from «Jurassic Park», komponiert von John Williams und Monty Normans Themen aus «James Bond».
Kenner der Szene meinten in der Pause: «Das ist für diese Alterstufe konzertantes Können auf hohen Niveau, vorbildlich für alle Schulen, die mit ihren Schülern Musik machen wollen!» Unter der kompetenten Leistung von Musiklehrerin Astrid Michels beherrschten die Kleinen die leisen und die lauten Töne, gingen Teilstücke gekonnt langsam und schnell an, die Crescendi und Decrescendi waren ohne Brüche. Lang anhaltender Beifall dankte es ihnen.
Den über 120 Sängerinnen und Sänger des Unterstufenchors leuchteten Freude und Begeisterung schon beim Einmarsch aus den Gesichtern. Fokussiert auf ihren Musiklehrer Markus Mönkediek, sangen die Mädchen und Jungen akzentuiert die oft schwierigen Partien, denn viele Lieder sind so schnell, dass das Publikum die Ohren spitzen musste, um jedes Wort zu verstehen.
Zunächst gab es eine Reise in den Dschungel: «Probier«s mal mit Gemütlichkeit» stimmte das Publikum auf eine heitere Reise durch die Welt der Mythen und der Märchen ein. «Ich wär so gern wie Du», das Lied Balus, wenn er an seinen Freund Mogli denkt, ist ein weiterer Höhepunkt. Es folgten «Nur ein kleiner Freundschaftsdienst» aus Aladin, aus Aristocats «Katzen brauchen furchtbar viel Musik» und von den Ärzten «Monsterparty».

Instrumentalkurs und Bigband

Den zweiten Teil des Konzertabends bestritten der Instrumentalkurs der Jahrgangsstufe 12 mit Robby Williams« «Let me entertain you», «Ain’t no Mountain high enough» von Marvin Gaye, «This is the Life» von Amy MacDonald, «American Idiot» von Green Day und «Viva la Vida», Goldplay, und die Bigband des Gymnasiums. Sie spielte von Jerry Gray «Pennsylvania 6-5000», Quincy Jones «Soul Bossa Nova», «Caliente» von Roy Phillippe, «Somewhere» von Leonard Bernstein, «Blue Bossa» von Kenny Dorham und von Victor Lopez «Mr. Papi».
«Das hat nach einer stressigen Woche gut getan, diese hervorragende Musikmischung. Da kann ich nur gratulieren!», meinte ein Herr in den besten Jahren nach dem Konzert.