Auszeichnung als MINT-freundliche Schule

Neben weiteren 51 Schulen aus Nordrhein-Westfalen wurde am 10. November auch das Stiftische Gymnasium als »MINT-freundliche Schule« ausgezeichnet. Zusätzlich zu diesen neuen Auszeichnungen behalten nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Tätigkeit weitere 16 Schulen durch eine erneute Bewerbung und Prüfung das Siegel »MINT-freundliche Schule«.

Die Schulen wurden für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in Gelsenkirchen ausgezeichnet. Gastgeber der Veranstaltung war die RAG Aktiengesellschaft.

                                                                                                                                                                                                                                               (c) RAG

Das Stiftische Gymnasium erhielt das Gütesiegel, da es zum Beispiel seit Jahren Projekte im Bereich der Mathematik und Naturwissenschaften durchführt, auf breiter Basis an regionalen und überregionalen Wettbewerben der Mathematik und Informatik teilnimmt, über die Lehrpläne hinaus eine Vielzahl von Zusatzangeboten im MINT-Bereich anbietet und den Kontakt zu  außerschulischen Kooperationspartnern mit MINT-Schwerpunkt pflegt. Außerdem findet vor allem im Bereich der Informatik eine gezielte Förderung statt, die Mädchen an dieses Fach heranführen soll. Als Vertreter des Stiftischen Gymnasiums nahmen Astrid Michels, Manfred Pietsch, Henrike Sachs und Maria Schöning die Auszeichnung im Gelsenkirchener Wissenschaftszentrum entgegegen.

Peter Schrimpf, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der RAG Aktiengesellschaft, und Thomas Sattelberger, Vorsitzender der Bildungsinitiative »MINT Zukunft schaffen«, haben die Auszeichnung »MINT-freundliche Schule« vergeben. Peter Schrimpf: »Nur in Verbindung mit den technischen Wissenschaften konnten und können die Herausforderungen im Bergbau und anderen Industriebereichen gelöst und Fortschritte für die Produktion, insbesondere aber auch für die Arbeitsbedingungen der beschäftigten Menschen, ermöglicht werden. Die ausgezeichneten MINT-Schulen mit ihren engagierten Schülerinnen und Schülern legen ein gutes Fundament für die weitere Entwicklung und damit für unser aller Zukunft.«

Thomas Sattelberger: »Unsere Schulen sind das A und O vor dem Hintergrund, junge Menschen für berufliche MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. ›MINT Zukunft schaffen‹ setzt daher genau hier an. Wir freuen uns, dass bereits 800 Schulen in Deutschland den ›MINT-Weg‹ aktiv als ›MINT freundliche Schule‹ gehen. Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Auszeichnung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders gefördert. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Auszeichnungsprozess.

Die Auszeichnung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz. Zudem wurde im Rahmen der Veranstaltung der »GFOS-Innovationsaward« verliehen. Die Auszeichnung gibt jungen IT-Talenten die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen. In diesem Jahr ging sie in ihre dritte Runde. Der Mangel an Nachwuchsfachkräften in der IT-Branche ist ein wichtiges Thema für die GFOS mbH. »Unser Ziel ist es, schon bei jungen Menschen Technikbegeisterung zu wecken und so früh wie möglich auf wichtige berufliche Entscheidungen hinzuweisen. Zur nachhaltigen Sicherung von gut ausgebildeten Fachkräften fördern wir im Rahmen unserer GFOS Akademie seit vielen Jahren diverse Aktivitäten rund um den MINT-Bereich«, erläuterte Burkhard Röhrig, Geschäftsführer der GFOS mbH, die Motivation des Engagements seines Hauses. »Der von uns gestiftete Innovationsaward soll die Kreativität der Schülerinnen und Schüler sowie ihre Potenziale im Software- und IT-Bereich fördern.«

Kurzbeschreibung der Initiative: »MINT Zukunft schaffen« als wirtschaftsnahe Bildungsinitiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.