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Roboter am Stift
Roboter am Stift
Seit Dezember 2008 ist das Stift Partner-Schule des
Roberta-Projekts.15 Lego-Mindstorms-Roboter
werden zukünftig im Informatikbereich der Schule fest installiert. Diese große
Anschaffung konnte mit Hilfe des Fördervereins und der
Vereinigten
Industrieverbände eigene Roboterkästen angeschafft werden. Die Dürener
Nachrichten berichteten:
15 Roboter bereichern Informatik-Unterricht am Stiftischen
(elfa) 06.05.2009, 16:07
Düren. 15 Roboter bereichern ab sofort den
Informatik-Unterricht am Stiftischen Gymnasium. «Das Stift ist schon lange keine
altsprachliche Schule mehr und hat den Weg in die Moderne schon längst
eingeschlagen», sagt Tobias Wiernicki-Krips, Koordinator für Begabungsförderung
an der Schule.
Nicht ganz ohne Stolz weist auch Schulleiter Jürgen Pfaff darauf hin, dass
insbesondere das Fach Informatik eine besondere Tradition und Bedeutung an der
Schule habe. «Wir sind das einzige Gymnasium in Düren, dass Informatik bis zum
Abitur einschließlich Prüfungen anbietet», so Pfaff.
Mit der Anschaffung von 15 «Lego-Mindstorm-Robotern» will die Schule nicht nur
diese Tradition fortführen, sondern auch dem viel beklagten Fachkräftemangel im
MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)
entgegenwirken. Außerdem sollen mehr Mädchen für technische Berufsfelder
begeistert werden.
Bereits seit drei Jahren findet am Stiftischen Gymnasium in jedem Schuljahr ein
zweitägiger Workshop für 12 Mädchen statt, der sich praxisnah mit dem Thema
Robotik beschäftigt. Das Konzept für diesen «Roberta-Workshop», der in
Zusammenarbeit mit der TU München und der RWTH Aachen zuletzt Ende März
durchgeführt wurde, stammt von der Fraunhofer-Gesellschaft.
Die große positive Resonanz der Schülerinnen habe in der
Schule den Wunsch entstehen lassen, das Thema Robotik dauerhaft ins Schulkonzept
zu integrieren und für eine größere Gruppe zugänglich zu machen, so der
Schulleiter. Mit Hilfe des Fördervereins der Schule und einer kleinen
finanziellen Hilfe der Vereinigten Industrieverbände von Düren, Jülich,
Euskirchen und Umgebung war es nun möglich, die jeweils rund 300 Euro teuren
Lernroboter anzuschaffen.
Diese sind mit Rädern, einem beweglichen Arm und unterschiedlichsten Sensoren
ausgestattet, mit denen sie beispielsweise Entfernungen, die Temperatur und
Lautstärke messen können. Je nach Programmierung können sich die Roboter auf
Objekte hin bewegen, ihnen ausweichen, vorgeschriebene Wege finden oder
«selbstständig» einparken.
Spielzeuge sind die Roboter allerdings nicht. «Es geht um handfeste
Programmierung», sagt Schulleiter Pfaff. Neben dem Verständnis für
Prozessabläufe sollen die Schüler mit Hilfe der Roboter auch
Computer-Programmiersprachen kennen lernen. Die Problemlösung in der Gruppe soll
zusätzlich die Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten stärken sowie das
kreative Denken fördern.
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