Aktuelle Ausgabe des Stiftinfo

Die aktuelle Ausgabe des Stiftinfo findet sich hier.

Großzügige Spenden für den Sozialfonds

Seit eineinhalb Jahren existiert an unserer Schule ein Sozialfonds, der insbesondere Schülerinnen und Schülern aus kinderreichen Familien bzw. Kindern von alleinerziehenden Vätern und Mütter sowie in  sonstigen finanziellen Notlagen durch einen Zuschuss die Teilnahme an Klassen- und Studienfahrten sowie an Austauschprogrammen ermöglicht und ausschließlich aus Spenden gespeist wird.

Abiturgottesdienst 2019 in der Annakirche (Foto: Florian Sobetzko)

Zum Ende des Schuljahres 2018/2019 konnte sich der Sozialfonds gleich über zwei größere Spenden freuen: So haben die Abiturientinnen und Abiturienten beschlossen, das stolze Ergebnis der Kollekte beim diesjährigen Abiturgottesdienst in Höhe von 763 € dem Sozialfonds zur Verfügung zu stellen. Außerdem spendete die Klasse 9b den hohen Betrag von 919 €, der noch in der Klassenkasse verblieben war. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön!

Spenden an den Sozialfonds können auf folgendes Konto überwiesen werden:
VFF des Stiftischen Gymnasiums – Sozialfond
IBAN: DE66 3955 0110 1201 1469 15

Dr. Thomas Rubel

Erdkunde-Exkursion zum Tagebau Garzweiler

Zwangsumsiedlung, Umweltverschmutzung – zwei Schlagwörter, die man mit RWE häufiger in Verbindung bringt. Doch dass man das Thema Braunkohleabbau differenzierter betrachten muss, erfuhren zwei Erdkunde-Grundkurse der Jahrgangsstufe EF, als sie am 04.07.2019 unter Begleitung von Herrn Posch und Herrn Schlöder den Tagebau Garzweiler besuchten. Der Tag begann um 10:45 Uhr am Haupteingang, von wo aus man zunächst einen Zwischenstopp im „Geisterdorf“ Kerpen-Manheim einlegte.

Sieht aus wie ein „Geisterdorf“: Kerpen-Manheim

Der Ort soll bis 2022 dem Tagebau Hambach weichen, so dass die meisten Einwohner ihn bereits verlassen haben. Für viele der Schülerinnen und Schüler war es ein finsterer Anblick, wenn man bedenkt, dass es ein ganz normales Dorf war, mit eigener Geschichte, Restaurants, Häusern. Das ist eine Schattenseite des Braunkohleprojekts. Als nächstes bekam die Gruppe eine exklusive Führung und ausführliche Erklärung durch eine Mitarbeiterin von RWE. Dabei fuhren die GKs durch das Gelände des Tagebaus mit detaillierter Erklärung der Mitarbeiterin. Nach der Besichtigung des Tagebaus wurden der Gruppe auch rekultivierte Flächen des ehemaligen Abbaugebiets nähergebracht.

Ein Blick über den Tagebau Garzweiler

Der Abschluss der Exkursion fand in einem umgesiedelten Dorf (Königshoven) statt, das natürlich einen neueren und moderneren Eindruck als Kerpen-Manheim machte. Der Ort wurde von der RWE-Mitarbeiterin als tolles Projekt des Konzerns dargestellt. Insgesamt war der Tag sehr interessant und informativ. Außerdem wurden uns Jugendlichen die einzelnen Facetten der Braunkohleförderung durch RWE vor Ort noch etwas nähergebracht als in den Schulbüchern, auch wenn nicht alle Facetten dieses Themas für alle Beteiligten immer angenehm sind.

Text: Julius Stockheim (EF)
Fotos: Pos

Five Days of Rochester 2019

In der Woche vom 17. bis 21.6.2019 war die gesamte Jahrgangsstufe 8 unterwegs nach England. Die insgesamt 125 Schülerinnen und Schüler wohnten während dieser Zeit in Gastfamilien in der rund 50 Kilometer südöstlich von London gelegenen Kleinstadt Rochester. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler einen unmittelbaren Einblick in das Leben einer englischen Familie nehmen. Begleitet von sechs Lehrerinnen und Lehrern standen u. a. Tagesausflüge nach London und Brighton sowie ein Besuch in Canterbury mit Besichtigung der weltberühmten Kathedrale auf dem Programm. Die Rochesterfahrt fand bereits zum vierten Mal stand und gehört mittlerweile zum festen Fahrtenprogramm der Schule.

Schüleraustausch mit Jinhua (China) in 2019/2020

Im Juli wird uns zum dritten Mal eine Schülergruppe aus der Dürener Partnerstadt Jinhua (China) am Stiftischen Gymnasium besuchen. Die Städteregion Jinhua befindet sich etwa 300km südlich von Shanghai. In dieser Region leben rund 5,4 Millionen Einwohner. Jinhua liegt geografisch zwischen den Oberzentren Hangzhou und Ningbo und ist als eines von vier Mittelzentren ein politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum sowie ein Verkehrsknotenpunkt im Herzen der Provinz Zhejiang.

Seit 2016 pflegen wir intensiveren Kontakt zur Jinhua Foreign Language School. In 2019/20 wird es nun die dritte Austauschmaßnahme geben. In Kooperation mit dem Gymnasium am Wirteltor haben wie diese Austauschmaßnahme über eine Entfernung von 9000km – zwischen der chinesischen und deutschen Kultur – gewagt. Der Partnerschaftsverein Düren-Jinhua e.V., unter Leitung von Herrn Göddertz, hatte dies bei den beiden Schulleitungen angeregt, um die seit 2001 bestehende Städtepartnerschaft zwischen Düren und Jinhua auch für junge Menschen zu intensivieren.

Im Frühjahr 2016 hatten wir die erste Reise gewagt, 2018 die zweite Reise und in 2020 – vor der Osterferien wird die dritte Reisegruppe starten. Nachdem das Stiftische Gymnasium die ersten beiden Reisegruppen federführend organisiert hatte (Frau Kahlen und Herr Bünten) wird nun das Gymnasium am Wirteltor die Federführung übernehmen und den chinesischen Besuch im Juli 2019 wie auch unseren Gegenbesuch im März/April 2020 für 20 Schülerinnen und Schüler organisieren (Frau Terhorst und Herr Mohren). Vom Stiftischen Gymnasium sind inzwischen schon zehn Schülerinnen und Schüler benannt worden, die an der Austauschmaßnahme 2020 teilnehmen werden.

Ab 2020 soll dann die Austauschmaßnahme (Düren-Jinhua) jährlich stattfinden, so dass dann in jeder Jahrgangsstufe der Q1 mindestens zehn Schülerinnen und Schüler vom Stiftischen Gymnasium die Möglichkeit zu einem Schüleraustausch mit China (Jinhua) bekommen.

Für Schülerinnen und Schüler, die nicht teilnehmen konnten, ergibt sich eine weitere Möglichkeit, nach Jinhua zu gelangen und die fremde Kultur kennenzulernen. Die Region Jinhua organisiert jährlich die sogenannten Homestay-Projekte wo man z.B. gut als Abiturient – nach dem Abitur – teilnehmen kann. Lediglich der Flug von Deutschland nach Shanghai und zurück muss selbst organisiert und bezahlt werden – vor Ort nimmt man an einem durchorganisierten kostenneutralen Programmablauf teil. Informationen dazu sind hier zu finden: http://www.jinhua-homestay.com/en/index.php. Unterstützung gibt es beim Partnerschaftsverein Düren-Jinhua (jinhua@dueren.de) und am Stiftischen Gymnasium bei Herrn Bünten (g.buenten@stiftisches.de).

Übrigens gibt es seit einigen Monaten auch eine Chinesisch AG am Stift – die Gruppe trifft sich immer freitags nach der 7. Std. in N005. Unter Leitung von Frau Jie Li macht man sich hier mit den Grundzügen der chinesischen Sprache vertraut. Neue Teilnehmer sind immer herzlich willkommen.

Im aktuellen Schuljahr war das Stiftisches Gymnasium auch zweimal vom Partnerschaftsverein Düren-Jinhua eingeladen worden, vor Delegationen aus China über den aktiven Schüleraustausch zwischen China und Deutschland zu berichten. Zum Stadtfest weilte wieder eine Besuchergruppe aus Jinhua (Provinz Zhejiang) in Düren und im Dezember dann eine Gruppe aus der Provinz Shandong – beide waren sehr interessiert über die Besonderheiten unseres Chinaaustausches informiert zu werden. Der Europaverein Eschweiler GBP (Herr Schömer) begleitete die Reisegruppe der Stadt Zibo.

Exkursion der Ökologie-Kurse des Differenzierungsbereiches der Jahrgangsstufe 8 in den Nationalpark Eifel

Am Donnerstag, dem 13.06.19, trafen sich die Ökologie-Kurse von Herrn Vaut und Herrn Bünten zur Exkursion in den Nationalpark Eifel. Herr Vaut wurde an diesem Tag von Frau Theißen fachkundig vertreten. Treffpunkt war vor dem Haupteingang des Stift; nach kurzweiliger Fahrt im Mietbus kamen wir schon bald  in Heimbach-Düttling an der Wildniswerkstatt an. Am dortigen Haltepunkt wurden wir pünktlich um 9.00 Uhr von den beiden Rangern erwartet. Nach einer ersten Begrüßung durch Herrn D. Minio und Herrn B. Lagier nebst Praktikantin ging es – in gemeinsamer Großgruppe – durch den Düttlinger Wald zur Wildniswerkstatt. Ein erster Überblick über den Nationalpark erfolgte dort, bevor es in zwei geteilten Gruppen in die Wildnis des umgebenden Waldes ging.

Im Wald ging es dann zuerst mit Mimo an die Artenkenntnis, die verschiedensten Laub- und Nadelbäume wie auch Pflanzen des Wegesrandes wurden bestimmt. Vorhandenes Wissen wurde ergänzt und vertieft. Das Erkennen unterschiedlicher Waldbauformen und ihrer historischen Nutzungen durch den Menschen und die aktuellen Entwicklungsziele – speziell der Waldentwicklung – wurden uns an mehreren Beispielen ermöglicht. Vielfach konnte hier das Wissen des vorherigen Schulhalbjahres praktisch angewendet werden. Dabei merkte man schnell, dass es ohne eine gewisse Artenkenntnis leider nicht ging – die wichtigsten Waldbäume wurden noch einmal prägnant wiederholt und im Schnelldurchgang von den Rangern an ihren wichtigsten Kennzeichen unterschieden. Außereuropäische Exoten unter den Waldbäumen wurden dabei noch zusätzlich unter den Gesichtspunkten des Nationalparks thematisiert.

Praktische ökologische Vertrauensspiele (u.a. blinde Raupe) und teambildende Maßnahmen mit Herrn Minio rundeten auf verschiedenen Waldlichtungen das Erleben der Natur ab. Auch die zahlreichen Kleintiere am Wegesrand erlaubten uns allen eine genaue Erweiterung der Unterscheidungsmerkmale von Insekten (speziell Mistkäfer), Spinnen und eben den allseits gefürchteten Zecken. Einzelne konnten am nächsten Tag in der Schule von einer Kontaktaufnahme berichten – man hatte schließlich nach Hinweisen der Ranger/ Lehrer auch genauer gesucht.

Die Mittagpause mit eigener Feuerherstellung sowie schmackhaftem Stockbrotbacken (Picknick) hatten sich alle verdient. Die Ruhephase (mit Hängematten) kam allen recht und neue Kräfte konnten getankt werden. Danach ging es wieder in den Wald – das „Wolf- und Rehspiel“ und das „Ökologische Zentrum“ (Seilspinne) waren nochmals gefragt. Das Skelett einer Wildkatze wurde gefunden und fachgerecht beurteilt. Um 16.00 Uhr saßen wir wieder im Bus und machten uns auf die Heimfahrt. Das Thema des Halbjahres „Nationalpark Eifel“ konnte so noch einmal umfassend am Originalobjekt – in heimischer Wildnis – verinnerlicht werden.

Dank sei an dieser Stelle unseren Rangern gesagt und natürlich auch den Damen im Nationalparkforstamt, die uns immer als Organisatorinnen und Ansprechpartnerinnen zur Verfügung steht.

Text und Fotos: Bt

„Die Widerspenstige“ – Herzliche Einladung zu den Aufführungen des Literaturkurses am 28. und 29. Juni

„Die Widerspenstige“ von Christoph Eckert ist eine moderne Adaption von William Shakespeares Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“. Bereits mehrfach wurde der heitere Stoff neu bearbeitet; so basiert z. B. die US-Filmkomödie „10 Dinge, die ich an dir hasse“ ebenfalls auf der Vorlage Shakespeares.

Die Geschichte spielt in Italien, genauer gesagt im Restaurant Baptista, wo es den schönsten Sonnenuntergang von ganz Campanien zu bestaunen gibt. Hier, im Reich Seniore Baptistas, wird nicht unbedingt Wert auf leckeres Essen und eine zuvorkommende Behandlung der Gäste gelegt. Im Mittelpunkt steht das komplizierte Liebesleben der beiden grundverschiedenen Töchter Katharina und Bianca. Die hübsche Bianca wird von Hortensio, Gremio, Lucentio und dem Poeten umworben. Allerdings darf sie sich erst mit ihnen treffen, wenn Katharina in festen Händen ist. So lautet der Wille von Seniore Baptista.

Katharina ist allerdings durch ihr kratzbürstiges Verhalten etwas schwierig zu vermitteln und so mancher wagemutige Mann hat sich bei ihr schon eine blutige Nase geholt. Mit dem Kellner Petruccio scheint jedoch Katharinas Widerstand gegenüber der Männerwelt ins Wanken zu geraten. Einen leichten Stand hat er bei Don Baptista jedoch nicht, schließlich muss er sich auch noch mit Dürener Touristen rumärgern. Hier prallen deutsche Spießigkeit und italienisches Temperament aufeinander. Was aus Katharina und Petruccio sowie Bianca und ihren zahlreichen Verehrern wird, können Sie/könnt ihr am 28.06. und 29.06. jeweils um 19:00 Uhr in der Aula des Stiftischen Gymnasiums verfolgen.

Karten kosten 5 €, die Abendkasse öffnet um 18:00 Uhr. Wir, die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses der Jahrgangsstufe Q1, freuen uns auf Ihren/euren Besuch!

Ciao!

Stiftisches Gymnasium Düren feiert Erfolge beim Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“

Gleich drei Schülergruppen des Stiftischen Gymnasiums Düren nahmen erfolgreich am diesjährigen Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ teil: Die beiden Schülerinnen Emilia Pütz und Friederike Wildner (beide Klasse 8c) hatten das Projektthema „Bauhaus ≠ Bauhaus oder: Wie wir leben wollen“ ausgewählt. Für ihren zukunftsorientierten Architekturentwurf wurden sie von der Wettbewerbsjury mit einem Landessiegerpreis bedacht. Die entsprechenden Urkunden wurden ihnen am 6. Juni 2019 im Rahmen einer Feierstunde im Dürener Haus der Stadt, zu der alle Landessieger aus NRW und Osteuropa eingeladen waren, von Prof. Dr. Hans-Ulrich Baumgarten, Gruppenleiter im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, überreicht. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sonja Smodis (Bezirksregierung Münster), während die Bigband des Stiftischen Gymnasiums unter der Leitung von Astrid Michels den musikalischen Rahmen gestaltete.

Jugendliche aus drei Klassen des Stiftischen Gymnasiums Düren nahmen erfolgreich am diesjährigen Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ teil.

Landessiegerin Friederike Wildner bemerkte zu dem schönen Erfolg: „Das Thema des Bauhaus-Wettbewerbs hat uns sehr gefallen, da uns das Thema «Wohnformen der Zukunft» schon seit längerem persönlich interessiert. In Zeiten des Klimawandels halten wir es für sehr wichtig, dass die Menschen zunehmend ressourcenschonende und umweltfreundliche Wohnkonzepte realisieren. Wir selbst könnten es uns gut vorstellen, später einmal auf kleinem, aber multifunktionell nutzbarem Wohnraum zu leben (z.B. in einem mobilen Tiny-Haus von ca. 10-30 qm). Es hat es uns sehr viel Spaß gemacht, unsere Idee von einem solchen Haus einmal ganz praktisch in einem Modell umzusetzen und dieses kreativ und detailliert nach unseren Vorstellungen auszugestalten. Und vielleicht kann unserer Wettbewerbsbeitrag ja auch dazu beitragen, dieses zukunftsfähige Wohnkonzept noch etwas bekannter zu machen.“ Für ihren Einsatz wurden die Teilnehmerinnen noch in besonderer Weise belohnt, denn als am Ende der Preisverleihung Studienreisen nach Prag verlost wurden, war das Glück auf ihrer Seite.

Landessiegerinnen Emilia Pütz und Friederike Wildner präsentieren ihre „Tiny-Houses“ (im Hintergrund: Kunstlehrer Markus Golz).

Eine zweite, ebenfalls von Kunstlehrer Markus Golz betreute Schülergruppe mit Barry Fritzen, Letisha Hoyer, Kim Maaswinkel, Elena Strack und Sophie Werner (alle Klasse 8b) ging erfolgreich als Sieger aus demselben Wettbewerb hervor. Auch die von Deutschlehrer Dr. Achim Jaeger betreute Klasse 7a zählt zu den diesjährigen Siegern im Wettbewerb. Im Literaturcafé hatten die Schüler ein Projekt zum Thema „Ich versteh nur Bahnhof“ bearbeitet. Sie schrieben, angeregt durch aktuelle Diskussionen und Ereignisse wie die UN-Klimakonferenz im polnischen Katowice (2018), eine umfangreiche Szenenfolge, die als Grundlage für einen Film mit dem Titel „Die Krakauer Kinderkonferenz“ diente. Die Story wurde von der Klasse gemeinschaftlich mit ihrem Klassenlehrer entwickelt und dann in Kleingruppen ausgearbeitet. Gemäß der Aufgabenstellung bestehen die Texte zu großen Teilen aus Redensarten und Sprichwörtern aus Ost- und Westeuropa (und darüber hinaus). Das Drehbuch wurde zu großen Teilen auf dem Schulgelände verfilmt.

Hitzefrei-Regelung

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern,

für den Fall, dass es angesichts der hohen Temperaturen zu einer Hitzefrei-Regelung kommt, gilt bei uns – in Absprache mit den anderen Dürener Gymnasien – die folgende Kurzstundenregelung:

  1. Stunde 9.40 – 10.15 Uhr
  2. Stunde 10.20 – 10.55 Uhr

(zweite große Pause)

  1. Stunde 11.05 – 11.40 Uhr
  2. Stunde 11.45 – 12.20 Uhr
  3. Stunde 12.25 – 13.00 Uhr
  4. Stunde 13.05 – 13.40 Uhr

Die weiteren Stunden sowie die Sportkurse am Nachmittag fallen aus.

Bei Klassenarbeiten und Klausuren kann es zu Abweichungen von diesem Plan (Verlängerung der betreffenden Stunden auf die reguläre Stundenlänge) kommen. Für einzelne Veranstaltungen (z. B. Orchesterprobe) gibt es ggf. Sonderregelungen (vorzeitiger Beginn etc.), die dann jeweils gesondert bekannt gegeben werden.

Bitte beachten Sie, dass eine Hitzefrei-Regelung nicht immer im Voraus mitgeteilt werden kann, sondern die Entscheidung – ebenfalls in Absprache mit den anderen Dürener Gymnasien – ggf. auch erst am Tag selber getroffen wird. Es steht bereits fest, dass diese Regelung am Mittwoch, dem 26. Juni, sowie am Donnerstag, dem 27. Juni, gilt.

Für jüngere Schülerinnen und Schüler wird ggf. eine Betreuung bis zum regulären Unterrichtsschluss sichergestellt.

(Ulrich Meyer, StD)
Stellv. Schulleiter

„Altenteich“ gewinnt erneut den Schülerzeitungswettbewerb

Zum zweiten Mal in Folge hat die Schülerzeitung „Altenteich“ des Stiftischen Gymnasiums den renommierten Schülerzeitungswettbewerb des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes (RSGV) gewonnen. Unter den mehr als 100 Schülerzeitungen wurde der „Altenteich“ mit dem 1. Platz im Hauptwettbewerb (Klassen 5 bis 13) ausgezeichnet – diesmal gemeinsam mit der Schülerzeitung „AkoMag“ des Aloisiuskollegs Bad Godesberg. In der Begründung der Jury hieß es, dass beide Zeitungen so gut gewesen seien, dass man sich nicht habe entscheiden können. Deshalb habe man beschlossen, den 1. Platz dieses Jahr zweimal auszuloben. Den mit 1.750,- Euro dotierten Preis nahm ein Teil der Redaktion in Begleitung von Allegra Fani-Musevi und Irene Dirksen von der Sparkasse Düren und dem Lehrer Matthias Lochner heute bei der Siegerehrung in den Räumlichkeiten der „Rheinischen Post“ in Düsseldorf entgegen.

Die Auszeichnungen nahm Yvonne Gebauer, Schulministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, gemeinsam mit Horst Thoren, stellvertretender Chefredakteur der „Rheinischen Post“, und Thomas Pennartz, Geschäftsführer des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes, vor. Die Schulministerin überreichte den fünf sichtlich stolzen Jugendlichen des Stiftischen Gymnasiums den ersten Preis. Thomas Pennartz hob das Engagement der Schülerinnen und Schüler hervor und verlas die Begründung für die Auszeichnung.

Insbesondere das Titelthema „Die Welt der Bücher“ sowie das durchweg ansprechende Layout habe die Jurymitglieder überzeugt. Die Redaktion gewann mit der Ausgabe aus dem Jahr 2018. Darin setzten sich die Redakteure unter anderem mit dem Bücher schreiben und lesen, dem Wandel im Buchmarkt sowie den Vor- und Nachteilen von klassischen Büchern bzw. E-Book-Readern auseinander. Bereits im letzten Jahr konnte der „Altenteich“ der 1. Platz beim Schülerzeitungswettbewerb ergattern. Die Ausgabe für das Jahr 2019 soll schon bald in den Druck gehen.

Der begehrte RSGV-Schülerzeitungswettbewerb fand zum 38. Mal statt und zählt zu den bundesweit größten Wettbewerben seiner Art. Insgesamt werden Gewinne in Höhe von über 15.000 Euro ausgelobt. In jedem Jahr beteiligen sich daran mehr als 100 Schülerzeitungen der Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf. Den Wettbewerb veranstalten die rheinischen Sparkassen gemeinsam mit zehn großen Tageszeitungen aus dem Rheinland in Kooperation mit dem NRW-Schulministerium und der Provinzial NordWest. Die Sieger der drei Hauptkategorien qualifizieren sich automatisch für die Endrunde des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder.

Eine Jury, der Redakteurinnen und Redakteure der beteiligten Tageszeitungen angehören, ermittelt die Bestplatzierten im Hauptwettbewerb (Klassen 5 bis 13) und in den Kategorien Grundschule, Förderschule und Online-Zeitungen. Seit mehr als drei Jahrzehnten fördern die rheinischen Sparkassen dadurch die Leidenschaft für journalistische Arbeit. Das Engagement in den Schülerzeitungen führt dazu, dass junge Menschen ihre Umwelt bewusster wahrnehmen und kritisch hinterfragen lernen. Somit leistet der Wettbewerb einen wichtigen Beitrag für eine demokratische Gesellschaft.

Der „Altenteich“ ist seit Jahrzehnten das Sprachrohr der Schülerschaft am Stift. Die formal als Arbeitsgemeinschaft geführte Redaktion, die ausschließlich aus Schülerinnen und Schülern besteht, hat bei der Auswahl ihrer Themen freie Hand. Die Unabhängigkeit der Zeitung wird durch ihre eigenständige Finanzierung gewährleistet. Einmal pro Jahr erscheint eine Ausgabe mit einem Top-Thema, Interviews, vielen Fotos, Berichten und Kommentaren. Betreut wird die Schülerzeitung seither von Herrn Lochner.

Text: Lnr
Fotos: Allegra Fani-Musevi (Sparkasse Düren)