Tennisjungs in Baesweiler ausgeschieden

16. Mai 2019 20:26

Halbfinale der Regierungsbezirksmeisterschaft 

Am Donnerstag, den 16.05.2019, machten sich unsere Tennisjungs (WK III: Jg. 2004-2007) nach den Erfolgen auf Kreis- und Regierungsbezirksebene auf den Weg nach Baesweiler, um den Kreis Düren beim Halbfinale der Regierungsbezirksmeisterschaft gegen das Gymnasium Baesweiler zu vertreten. Das erfolgreiche Team, bestehend aus Lennard Rausch (6a), Tom Prumbach (9c), Carlo Kloubert und Lukas Kuckertz (beide 9d) sowie Sebastian Ermes (8a), lieferte sich bei heiterem Frühlingswetter einen tollen Wettkampf mit der stark besetzten Mannschaft des Gymnasium Baesweiler, die von zahlreichen MitschülerInnen sowie einigen Eltern unterstützt wurde.

Gemeinsames Gruppenbild der beiden Halbfinalisten

Leider fehlte unseren Jungs in den ersten entscheidenden Einzelduellen in einigen Situationen das nötige Spielglück, wobei Lukas Kuckertz sein Spiel im entscheidenden dritten Satz, dem sog. Champions Tiebreak – nach 7:6 und 4:6 – schließlich mit 4:10 verlor. Bei den nach der Leistungswertung an Nr. 1 und 2 positionierten DTV- und Rot-Weiß-Düren-Spielern Lennard Rausch und Tom Prumbach lief es in den Einzelduellen leider ähnlich durchwachsen: Nachdem Tom sein Einzel als designierter Captain gegen einen gut aufspielenden Robin Arz mit 6:3 und 6:1 abgeben musste, zeigte Lennard eine starke kämpferische Leistung gegen den sichtlich älteren Auswahlspieler Stephan Iserath. Trotz der physischen Unterlegenheit bot Lennard in bemerkenswerter Weise Paroli und konnte einige schöne Punkte erspielen, die leider im Ergebnis von 6:0, 6:0 nicht erkennbar sind.

Daraufhin rief Carlo Kloubert im letzten Einzelspiel (0:6, 4:6) leider erst im zweiten Satz sein erkennbares Potential ab. Dies bedeutete gleichzeitig eine kleine Trendwende im Gesamtverlauf, weil das Team sich lobenswerter Weise nicht kampflos ergeben wollte. In äußerst fairer Art und Weise zeigten unsere Jungs in den Doppelspielen, dass sie mehr können als das, was das Ergebnis widerspiegeln sollte. So kam man zwar im ersten Doppel (Rausch/Prumbach) aufgrund „kleinerer Abstimmungsprobleme“ nicht über ein 3:6, 1:6 hinaus; jedoch konnte man im zweiten Doppel (Kloubert/Ermes) den hoch verdienten Ehrenpunkt mit 6:4, 6:4 erspielen.

Hervorzuheben ist hierbei das mannschaftsdienliche Verhalten sowohl von Sebastian Ermes, der geduldig auf seinen Einsatz im Doppel wartete und dort toll „ablieferte“, als auch von Lukas Kuckertz, der sich trotz seiner höheren Leistungsklasse beim letzten Doppel mit der Zuschauerposition begnügte, um seinem jüngeren Teamkollegen den Einsatz zu ermöglichen. Das Team kann trotz des Endergebnisses von 1:5 stolz auf sich sein und freudig auf die kommenden Jahre blicken. So endete Kapitän Prumbach den langen Spieltag bei der Rückankunft am Stift mit den Worten: „Nächstes Mal sind wir dran!“. Daher Kopf hoch Jungs, ihr habt euch teuer verkauft!

Text und Foto: Meu